Bővebb ismertető
Vorrede zur siiveiten auflage.
Schneller, als ich envarten Tionnte, hat sich eine neue auflage dieses büchleins notwendig gemacht Dieser erfolg gibt mir eine gewisse garantie für die sweclcmässigTceit des von mir eingeschlagenen Verfahrens der darstelkmg, und um so weniger hat mich übelwollen oder mangel an verständniss irre machen Icönnen, wie sie sich in einigen heurteilungen durch fachgenossen geseigt haben. So ist denn auch der plan des ganzen nicht verändert, sondern es sind nur im eimeinen besserungen und nachtrage gemacht. Die durchgreifendste Umgestaltung hat cap. 2 der lautlehre erfahren. Dagegen ist die grammatik um einen ganz neuen abschnitt bereichert und dadurch auf mehr als den doppelten umfang gebracht, nämlich durch einen dbriss der Syntax.
Dieser abriss gründet sich natürlich in erster Unie auf Grimms grammatiJc, demnächst auf das mittelhochdeutsche Wörterbuch. Von monographien haben mir besonders Boele, TJeber einige fälle des conjunctivs im mittelhochdeutschen und Dittmar, üeber die altdeutsche négation ne in abhängigen sätzen, (Zacher, Ergänzungsband 1883) gute dienste geleistet. Verwerten Tconnte ich auch eine anzahl anmerliungen von BeneJce, Lachmann, Haupt und anderen zu ihren ausgaben. Für viele punJcte war ich ausschliesslich auf eigene Sammlungen angewiesen. Bei der lückenhaftigJceit der bisherigen behandlung versteht es sich von selbst, dass dieser erste versuch einer darstellung der gesamten mittelhochdeutschen syntax nur etwas sehr provisorisches sein Icann. Dem zwecke der grammatik gemäss musste ich auch auf eine darlegung der geschichtlichen entwicklung verzichten. Ich musste mich im allgemeinen begnügen, den Sprachgebrauch während der blüteseit der mittelhochdeutschen literatur zu beschreiben, und zwar in einer möglichst kurzen und verständlichen fassung, womit nicht zugleich immer den anforderungen