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Abenteuer an einem See
Mr. Beaseley betrachtete sich am Tage nach seinem fünfzigsten Geburtstag beim Rasieren im Spiegel; man mußte es zugeben: er hatte auffallende Ähnlichkeit mit einer Maus. «Tschiep, tschiep!» sagte er achselzuckend zu seinem Spiegelbild. «Das könnte mir egal sein - wäre es nicht wegen Maria. Ich weiß nodi, als wir heirateten, erinnerte sie mich an ein junges Kätzchen. Inzwischen ist sie merklich herangereift.»
Er knüpfte seine bindfadendünne Krawatte und eilte hinunter, ganz verängstigt bei der Vorstellung, daß er zu spät zum Frühstück kommen könnte. Gleich danach mußte er seinen Drugstore aufmachen, in dem er, wie in kleinen Städten üblich, bis zehn Uhr abends beschäftigt sein würde, ohne viel einzunehmen. Tagsüber würde Maria hin und wieder hereinschauen, um ihn zu überwachen und ihm ohne Rücksicht auf etwaige Kunden seine Fehler und Schwächen vorzuhalten.
Einen kurzen Trost fand er allmorgendlich in der Zeitung, in der er vor allem anderen den fesselnden Artikel von Mr. Ripley las. Freitags erwartete ihn ein noch größerer Genuß, denn an diesem Tag bekam er seine Lieblingszeitschrift, Wunder der Naturwissenschaft.