Bővebb ismertető
Der Essay ist in England seit langem eine bevorzugte literarische Gattung, und kein anderes Land hat eine so groíte Zahl bedeutender Essayisten hervorgebracht. Auf Bacon, der 1597 - angeregt durch Montaigne - den Essay einführte, folgen - um nur die gröfiten zu nennen - im 17. Jahrhundert Jeremy Taylor und Abraham Cowley und im 18. Addison und Steele, die Herausgeber der moralischen Wochenschriften, ferner Dr. Johnson und Goldsmith. Im 19. Jahrhundert beginnt eine neue Blüte des Essays, zunáchst durch Lamb, Leigh Hunt, Hazlitt und De Quincey, spáter durch R. L. Stevenson, Gosse, Beerbohm, und in unserer Zeit setzen die Tradition fort G. K. Chesterton, Hilaire Belloc, E. V. Lucas, R. Lynd, Alice Meynell, D. L. Sayers, V. Woolf, G. Orwell, Harold Nicolson, Graham Greene, J. B. Priestley u. v. a. Die vorliegende Sammlung beschránkt sich auf eine Auswahl von Essays neuerer Autoren - der álteste stammt aus dem letzten Jahrzehnt des vorigen Jahrhunderts, der jüngste aus dem Jahre 1964. "A man will turn over half a library to make one book." Obwohl Dr. Johnson mit diesem Wort eher einen Autor als den Bearbeiter einer Anthologie meinte, so gilt es auch für ihn. Trotz starker Begrenzung versucht die Auslese einen Eindruck zu vermitteln von der Vielfalt der Thematik dieser Kunstform. Natúr, Landschaft, Geschichte, Volkscharakter, Freundschaft, Gemeinschaft, Staat, Sprache, Dichtung, die Künste, die Wissenschaften, unsere Existenz, all dies sind Themen der Essayisten dieser Sammlung. Sie erschlieík somit dem Leser weite Gebiete englischen Lebens und Iáik ihn englische Wesensart ver-