Bővebb ismertető
er Herausgeber dieses Bandes ist ein Laie, der der großen Zahl kunstsinniger Laien zeigen möchte,
zu welcher Blüte sich die Plastik, die lange Zeit das Stiefkind unter den Künsten war, in unseren
Tagen wieder entwickelt hat. Nur die freie, nicht die architektonisch gebundene Plastik ist in diesem Bande behandelt. Dabei ließ es sich bei der Knappheit des zur Verfügung stehenden Raumes nicht vermeiden, daß nicht alle Künstler, die es wohl verdient hätten, aufgenommen worden sind.
Die einleitenden Bemerkungen, die keinerlei kunsthistorische Absichten verfolgen, wollen nur zur Erleichterung des Genusses einiges beitragen. Alles was über den Lebensgang und die Werke der einzelnen Künstler zu sagen war, ist in die Erläuterungen am Schlüsse des Bandes verarbeitet worden. Außer zahlreichen Aufsätzen in unseren vortrefflichen Kunstzeitschriften sind für die Gestaltung des Textes insbesondere die folgenden Werke benutzt worden: BERNHARDT, Medaillen und Plaketten. — BIERBAUM, Franz Stuck. — BOSSELT, Über die Kunst der Medaille. — v. FABRICZY, Medaillen der italienischen Renaissance. — FECHHEIMER, Donatello und die Reliefkunst. — GENSEL, Constantin Meunier. — GRAUTOFF, Rodin. — HEILMEYER, Die Plastik seit Beginn des 19. Jahrhunderts. — HEILMEYER, Die Plastik in Deutschland. — HEILMEYER, Adolf Hildebrand. — HILDEBRAND, Das Problem der Form. — KONNERTH, Die Kunsttheorie Conrad Fiedlers. — LICHTWARK, Die Wiedererweckung der Medaille.— LÜER, Technik der Bronceplastik.— MEIER-GRAEFE, Die Entwicklungsgeschichte der modernen Kunst. — MEIER-GRAEFE, Hans von Marees. — OSBORN, Das 19. Jahrhundert (aus Springer's Handbuch der Kunstgeschichte). — RILKE, Auguste Rodin. — RODIN, Die Kunst, Gespräche des Meisters, gesammelt von Paul Gsell. — RAPSILBER, Ernst Moritz Geyger. — ROSENHAGEN, Bildwerke von August Gaul. — SCHEFFLER, Constantin Meunier. — SCHMID, Klinger. — SCHMIDT, Französische Plastik und Architektur. — STAHL, Hugo Lederer. — TREU, Max Klinger als Bildhauer. — WASIELEWSKI, Artur Volkmann. — WORR1NGER, Abstraktion und Einführung.
Bei vielen Künstlern konnte der Text dadurch wesentlich bereichert werden, daß sie selbst oder ihre Freunde sehr wertvolle Angaben über ihr Leben und über die Art ihres Schaffens gemacht haben.
AIIp RppVlfp vr»t*V"\pll Q I^Atl Die vorliegende erste Auflage des Buches, umfassend /A11C IXtXIllC VUI UClldllCll. das erste bis fünfzigste Tausend, wurde im Sommer 1912 bei Emil Herrmann senior in Leipzig gedruckt. Die Druckstöcke entstammen den graphischen Anstalten: F. Bruckmann A.-G. in München; E. Schreiber G. m. b. H. in Stuttgart; Adolf Klauß & Co. in Leipzig. Es wird manchen vielleicht interessieren, daß Prägemedaillen schon für billiges Geld zu erwerben sind. So liefert J. Lithauer in München die Bismarckmedaille (S. 7) in Silber für 5 Mark, die ausgezeichnete Prägeanstalt von Carl Poellath in Schrobenhausen zahlreiche silberne Prägemedaillen von Dasio und von anderen Künsüern für 10 Mark und zu noch geringerem Preise. Auch von der Münze in Paris, die in Frankreich allein Münzen und Medaillen ausprägen darf, sind manche oft vervielfältigte Prägestücke für wenige Franken zu erwerben. Gußmedaillen sind dann freilich alle sehr viel teurer.
W. R.
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