Bővebb ismertető
Die zwanziger Jahre brachten einen machtvollen Aufschwung der tschechischen Maierei. Das malerische Schaffen nahm ungeahnte AusmaBe an und erreichte einen solchen Reichtum an Ausdrucksformen wie noch nie zuvor. Im ersten Viertel dieses Jahrhunderts wurden zum erstenmal alle schöpferischen Leitgedanken der modernen Kunst grundsátzlich formuliert, um einander spáter zu berühren, zu durchdringen und einer Synthese entgegenzustreben. Auch in der tschechischen Maierei entfalteten sich damals diese grundlegenden Gedanken, und es kam die Zeit, da sie auf freie und persönliche Art ihre Anwendung fanden. Wenn man jene Zeit mit den Anfángen der tschechischen Avantgarde zu Beginn unseres Jahrhunderts vergleicht, so wird man sich erst bewuBt, was alles sich in diesen fünfundzwanzig Jahren ereignet hatte. Zu Beginn des Jahrhunderts standén ein paar junge Leute mit ihren Idealen beinahe alléin gegen alle. Aus allén Winkeln glotzten die Ungeheuer der Gleichgültigkeit und grauen Stumpfheit ringsum uns junge Burschen an. Wir muBten uns ohne fremde Hilfe zusammenschlieBen, um atmen, glauben, hoffen zu können und hauptsáchlich, um unser neues Sehnen nach eigenem Ausdruck sowohl im Leben als auch in der Arbeit lieben zu können . . schrieb über diese Zeit der Maler Emil Filla, einer ihrer führenden Künstler. Demgegenüber fand die tschechische Maierei zu Ende der zwanziger Jahre bereits starken Widerhall bei der Gesellschaft und spielte eine bedeutende Rolle bei der Gestaltung des nationalen Lebens. Die Vertreter der tschechischen Avantgarde vor dem ersten Weltkrieg schufen originelle Werke, die zur Lösung der Probleme beitrugen, die damals die Welt bewegten. Nach dem Krieg wurde die tschechische Kunst lebensnaher und rückte auch an die gesellschaftiiche Problematik heran, ohne die Plattform moderner Ausdrucksmittel zu verlassen. Seit der Mitte der zwanziger Jahre vollzog sich ein Ausgleich der Vorkriegs- und Nachkriegs-