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VORBEMERKUNG
Dies ist meines Wissens der erste Versuch einer vollständigen Darstellung von Montgomerys Lebensgeschichte; meine Quellen sind daher so vielfältig wie die Erzählung selbst.
Außer einer Fülle von militärischen Schriftstücken, Briefen, Aufzeichnungen und Zeitungsartikeln war kaum etwas vorhanden, vor allem fast kein gedruckt vorliegendes Material, das mit Nutzen zu verwenden gewesen wäre.
Immerhin konnte ich zwei Bücher von Montgomerys Vater heranziehen; das eine ist ausschließlich für die Familie gedruckt worden: «A Generation of Montgomerys» (Eine Generation Montgomery); das andere ist ein Gedenkblatt über das Leben von Sir Robert Montgomery. Ein drittes Buch, «Bishop Montgomery», aus der Feder der Mutter des Feldmarschalls stammend und von der «Society for the Propagation of the Gospel in Foreign Parts» (Gesellschaft zur Verbreitung des Evangeliums in partibus infi-delium) 1933 gedruckt, gewährte mir manche Hilfe.
Hinzu kamen dann noch Montgomerys eigene Broschüren, seine Reden sowie seine zwei ausschließlich zur Verbreitung im Heer veröffentlichte Bücher «Alamein to the Sangro» und *Nor-mandy to the Baltic».
Eine weitere Quelle bot all das, was ungeformt im Volk von Mund zu Mund geht: die Anekdoten, die immer wieder anders erzählten Legenden, die einander widersprechenden, oft überhaupt frei erfundenen Geschichten; kurz das ganze Gewebe von Gesprochenem und für den Tag Geschriebenem, das jede im Licht der Öffentlichkeit stehende Gestalt zu umgeben pflegt. Dies bedurfte natürlich strenger Sichtung.
Am stärksten aber habe ich mich schließlich doch verlassen auf meine eigene Beobachtung sowie auf die Unterstützung durch diejenigen Männer und Frauen, die den Feldmarschall in den verschiedenen Abschnitten seiner Lebensbahn gut kennenzulernen Gelegenheit hatten. Für die Schilderung seiner Jugendjahre bin ich besonders verpflichtet Oberst C. R. Macdonald,