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ERSTER TEIL
KaeM
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Andrews-Militärflughafen, Dienstag, zwölfterJuni, einundzwanzig Uhr
Das Radio im Hubsciirauber war auf Towerfrequenz eingestellt und lange, ehe irgend jemand die Maschine sehen konnte, sagten die knappen metallischen Stimmen, die Air Force One hätte zur Landung angesetzt. Die kleine Empfangsgruppe — der Vizepräsident, die Tochter des Präsidenten, der Sonderberater des Präsidenten — stieg aus dem Hubschrauber und überquerte unter Schirmen, die von Soldaten der Luftlandetruppen gehalten wurden, den betonierten Platz. Die drei gingen an dem Knäuel von Journalisten vorbei, die im Nieselregen warteten, und bheben abseits von ihnen stehen, ein wenig näher der Rolle aus rotem Teppich, die zur Flugtreppfe hin ausgerollt werden würde, sobald die Air Force One den Boden berührte. Wie die Journalisten blickten sie erwartungsvoll zum wolkenverhangenen Himmel hinauf.
Lynne Webster, die Tochter des Präsidenten, fand Ron Fairbanks' Hand. Sie drückte sie. Einer der Fernsehleute bemerkte es und stieß die Frau an, die neben ihm stand. Es war nichts Besonderes. Ganz Washington wußte, daß zwischen der Tochter des Präsidenten und seinem Sonderberater etwas lief. Die Gummihnse der NBC-Kamera fing einen Moment lang die beiden Hände ein, und Hunderttausende von Menschen sahen sie. Für viele war das interessanter als die Rückkehr des Präsidenten aus Paris, wo er soeben ein Handelsabkommen unterzeichnet hatte. Seine Tochter war ein hochgewachsenes, gutaussehendes, braunhaariges Mädchen. Die ganze Nation hatte miterlebt, wie im Lauf der drei Jahre im Weißen Haus aus dem schlaksigen jungen Mädchen eine junge Frau geworden war, die zusehends an Selbstsicherheit, Gewandtheit und Ausstrahlung gewann. Fairbanks war eine etwas rätselhafte Persönlichkeit. Jeder hatte sein Bild im