Bővebb ismertető
Zu diesem Buch
Was macht man eigentlich mit einer Leiche? Wie schafft man sie aus dem Haus?
Wie wird man sie los? Wenn man auf dem Lande lebt, müßte es doch einfacher
sein als in der Großstadt; vielleicht vergräbt man sie am besten im Wald. Die
Transportfrage spielt auch keine Rolle, wenn man ein Auto hat. Und die Nach-
barn . nun, man kann die teure Tote ja sicherheitshalber in einen alten Tep-
pich wickeln. Die einzige Nachbarin ist ohnehin eine alte Dame ohne Beruf -
vielleicht schläft sie morgens lang.
Aber Mrs. Lilybanks schläft nicht lang. Darum beobachtet sie eines Morgens
rein zufällig, wie der junge Schriftsteller von nebenan in aller Herrgottsfrühe
einen zusammengerollten Teppich aus dem Haus trägt und im Auto verstaut.
Dann holt er noch etwas, das wie ein Spaten aussieht, legt es in den Wagen
und fährt los.
Mrs. Lilybanks ist nicht neugierig. Schriftsteller haben vielleicht skurrilere
Einfälle als andere Menschen. Mrs. Lilybanks wird auch nicht mißtrauisch, als
sie von dem jungen Nachbarn erfährt, seine Frau sei plötzlich verreist - nein,
er wisse nicht, wohin - ja, das mache sie öfters.
Aber andere Leute werden neugierig, als die junge Frau nicht wieder auf-
taucht. Bald werden sie auch mißtrauisch. Und dann dauert es nicht mehr
lange, bis sich die Polizei der Sache annimmt.
Das Sonderbare daran ist nur, daß Sydney Bartleby seine Frau gar nicht
umgebracht hat.
Patricia Highsmith gehört zu den hervorragendsten Vertretern des amerika-
nischen Kriminalromans. Sie erhielt für ihre Romane Auszeichnungen der
«Mystery Writers of America» und den «Grand Prix de Littérature Policiere
1957». Zum Teil sind ihre Bücher verfilmt worden, wie Nur die Sonne war
Zeuge und Der Stümper (Nr. 2013), nach dem der Film «Der Mörder» gedreht
wurde. Außerdem erschienen von ihr als rororo-thriller Stille Wasser sind tief,
Der süße Wahn (Nr. 2044), Das Mädchen hinterm Fenster (Nr. 2052), Unfall auf
Kreta (Nr. 2093) - hierfür erhielt die Autorin den Preis der englischen «Crime
Writers' Association» -, Das unsichtbare Gitter (Nr. 2104) und Alibi für Zwei
(Nr. 2126). Weitere Romane von Patricia Highsmith sollen hier folgen.