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Morgendämmerung und ein Himmel wie kalter Haferbrei. In den Winkeln des Daches noch ein paar Flecken nassen Schnees.
In dem großen, weitläufigen Haus lag die Famihe im sonntagmorgendlichen Winterschlaf, eingekuschelt gegen die Kälte und den kommenden Tag.
Aber Gaylord war gegen Kälte unempfindlidi. Der junge Gaylord Pentecost war gegen die meisten Dinge unempfindlich. Gleich nach dem Aufwachen hopste er erst mal ein bißchen auf dem Bett herum. Als ihm das langweilig wurde, zog er die Schlafanzughose auf seine nicht vorhandene Taille herauf und machte sich auf eine Besuchstour durch das Haus.
Zuerst war Opa an der Reihe. In seinem Zimmer war es noch dunkel. Gaylord zog die Vorhänge auf.
Die Vorhänge hingen an Messingringen. Wenn andere sie zurückzogen, klapperten sie wie Kastagnetten. Wenn Gaylord sie zurückzog, klang es wie eine Maschinengewehrsalve.
Opa öffnete nidit einmal die Augen. «Verschwinde, zum Teufel nodi einmal», sagte er.
Opa wirkte unter der Bettdecke wie ein massiver, kleiner runder Berg. Gaylord nahm einen Anlauf und landete mitten auf dem Berg. «Ich bin ein Ritter», schrie er. «Und du bist mein Schladitroß.»
«Ich bin kein Schlachtroß», sagte Opa. «Ich bin ein alter Mann, der seine Ruhe haben will. Herrgott noch mal.»