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Der reiche Vaischya Krishna Ghaunar hatte ehrgeizige Pläne, die weit über das hinausgingen, was ihm bei seiner Tätigkeit als Kaufmann möglich war. Er verfügte zwar über weitreichende Handelsbeziehungen und konnte sich rühmen, In manchen Bereichen sogar eine beherrschende Rolle zu spielen, aber das genügte ihm nicht. Er wollte wirklich herrschen, Macht ausüben
wie ein König. Da er über unermeßliche Reichtümer verfügte, glaubte er, sich den Einstieg in die nächsthöhere Kaste, die der Kschathya, erkaufen zu können. Nicht ohne Grund, denn die Vorgespräche mit einem maßgeblichen Mitglied der Kriegerkaste waren recht hoffnungsvoll für ihn verlaufen. Nun saß ihm diese wichtige Persönlichkeit aus den höheren Kreisen bei einem Schachspiel in seinem Stadtpalast gegenüber.
Diese Partie war von entscheidender Bedeutung für den Kaufmann. Er hatte festgestellt, daß es trotz aller Bereitschaft zur Entgegennahme von Geldern bei seinem einflußreichen Gast noch eine Schranke zu überwinden
galt, die des Stolzes und des Bewußtseins, ihm und Seinesgleichen überlegen zu sein. Da sich Ghaunar für ei-i;ien guten Spieler hielt, glaubte er seinem Gegner seine Überlegenheit deutlich vor Augen führen zu können.