Bővebb ismertető
Es gibt in dieser Welt viele Stádte, die wegen irgend einer Sache einen Weltruf geniessen. Die Touristen unserer Zeit, die unermüdlichen Sucher und Verehrer von Naturschönheiten und kulturgeschichtlichen Sehenswürdigkeiten, fahren immer weiter in die fernen Lánder um in anderen Stádten das zu finden, was sie bisher nicht sahen - um dort neue Schönheiten zu entdecken und im Sinne für immer zu behalten. Mostar ist eine solche Stadt - in mancher Hinsicht einzigartig und unvergleichbar. In seiner Architektur werden auf eine besondere Art die östlichen Einflüsse den westlichen gegenübergestellt, und in neuerer Zeit sieht man die moderne Architektur aufblühen. Eine besondere Prágung gibt der Stadt die alte Neretva-Brücke und der Gedáchtnisfriedhof der Partisanen. So wie Paris ohne Seine, Lenjingrad ohne den Nevafluss und Wien ohne seine blaue Donau, kein Paris, Lenjingrad, kein Wien wáren, so wáre auch Mostar ohne Neretva (spr. Neretwa) nicht das was es ist. Der Fluss kommt vom Norden in die Stadt her und teilt sie durch seine grünen Gewásser entzwei - um sie wieder mit seinen Brücken zu vereinigen. Neretva ist ein Gebirgsfluss mit schönsten Canons in Európa: die steilen Ufer sind an manchen Steilen über 1000 m hoch; zwischen zwei Gebirgsketten wincíet sich tief untén die leuchtende Schlange des Flusses in schwelgerischen Nuancen, vom hellen Grün bis zum dunkelsten Bláu. Neretva ist ein V^ildwasser bis vor die Tore Mostars; dann wird ihr Lauf ruhiger, und die steilen Ufer ser?ken sich bis kaum 5 oder 6m Höhe. In der Stadt selbst wird der Fluss vieder ein Canon, und dann, in südlicher Richtung und dem Meer entgegen, wird Neretva immer langsamer, breiter, die Ufer immer niedriger. Das Flusswasser bleibt aber klar und durchsichtig bis zur Mündung, wo sich Neretva mit der See vereinigt und in machtigen Wogen der Adria verschwindet.