Bővebb ismertető
Als dem Musikhistorischen Museum von Wilhelm Heyer in Köln die Auflösung drohte, konnten im Jahre 1926 durch das kluge Handeln des Leipziger Musikwissenschaftlers Theodor Kroyer sámtliche Musikinstrumente für die Universitát Leipzig erworhen werden. Entscheidende Hilfe bot durch eine groflzügige Stiftung der lnhaber des Musikverlages C. F. Peters, Henri Hinrichsen. Das Musikinstrumenten-Museum der Karl-Marx-Universitát Leipzig fühlt sich Hinrichsen - er wurde 1942 Opfer der Naziherrschaft - für dauernd verpflichtet. Die seinerzeit gekauften Instrumente bilden noch heute den Kern des inzwischen betrachtlich erweiterten Museums. Innerhalb der reichen und vielgestaltigen Sammlung besitzen deutsche, italienische und französische Instrumente aus der Zeit vom 16. bis zum frühen 19. ]ahrhundert überragende Bedeutung: Kostbarkeiten und Seltenheiten in künstlerischer wie in technischer Sicht. Aus diesen Schatzen des kulturellen Erbes werden hier Musikinstrumente unterschiedlichen Charakters vor Augen geführt; als Kontrapunkt erscheinen Gegenstande, die zumeist das Museum des Kunsthandwerks Leipzig in dankenswerter Weise zur Verfügung gestelit hat. ]eder Farbtafel ist eine Grafik beigegeben, die das )eweilige Instrumentarium im musikalisch-gesellschaftlichen Zusammenhang veranschaulichen soll. Um ein möglichst reaüstisches Bild zu erhalten, wurde bei der Wahl der Stiche von sachund zeitbezogener Musikliteratur ausgegangén: Wissenschaftliche Lehrwerke, lnstrumentalschulen, Bücher enzyklopadischer Art lieferten fast ausschliefllich die Vorlagen. Einen weseiitlichen Eindruck kann dieser Band allerdings nicht vermitteln: den musikalischen Klang der Instrumente. lm Bachsaal des Musikinstrumenten-Museums findejz jedoch bei Bemühen um höchste Originaltreue regelmáflig Konzerte und Vorführungen historischer Musik auf den entsprechenden historischen Instrumenten statt. Was jahrtausende gedichtet haben, geht durch unsere Keiben ..."