Bővebb ismertető
VORWORT
Kein einziger der zahlreichen Zweige der Musikwissenschaft ist imstande, die Gegenstände seiner Forschungen so vollkommen im Bilde festzuhalten wie die Lehre von den Musikinstrumenten. Während Notenaufzeichnungen ein besonderes Gebiet der graphischen Kunst bilden und die Bilder großer Musiker eher der Kunst des Pinsels angehören, verlangen die Musikinstrumente, diese materiellen Denkmäler der immateriellen Musik, geradezu nach bildlicher Darstellung, um durch ihr Aussehen den Eindruck eines bestimmten Toneffektes hervorzurufen. Obwohl bis jetzt keinem dieser Gebiete eine so stiefmütterliche Behandlu7ig zuteil geworden ist wie der Geschichte der Musikinstrumente, die auch von den Musikforschern übergangen wurde, macht es sich dieses Werk nicht zur Aufgabe, Probleme der Organologie und Organographie zu lösen. Es stellt vielmehr einen Versuch dar, das hinreißende Geschehen zu schildern, das sich von vorgeschichtlichen Zeiten bis auf unsere Tage in der Entwicklung vom Prototyp bis zum vollkommenen Instrument abgespielt hat. Während die Mehrheit der Werke, die bis jetzt nur in geringer Zo-hl den Musikinstrumenten gewidmet worden waren, meistens eine sachliche Ikonographie vermissen läßt, zeigt dieses Werk die Entwicklung der Musikinstrumente in Bildern ohne weitschweifigen Text. Es sucht daher mit Hilfe von Abbildungen die Vorstellungen jetier zu ergänzen, die die Kunst der Töne und auch die Musikinstrumente lieben, die diese Kunst in hörbare Wirklichkeit verwandeln.