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Liebe Leserin, lieber Leser; das Gespenst der Verunsicherung kehrt zurück: Der Euró láRt Europas Gesellschaften nicht zur Ruhe kommen. Eigentlich hatten Finanzmarktakteure und Politik die Diskussion um die europáische Gemeinschaftswáhrung für beendet erklárt: Doch viele Wirtschafts-Nobelpreistráger", schreibt Holger Zschápitz in der Tageszeitung Die Welt (22. 8. 2014, S. 9), sind nicht davon überzeugt, daft die Wáhrungsunion in ihrer jetzigen Form langfristig überleben wird." Zumal einige Nobelpreistráger bei ihrem diesjáhrigen Treffen in Lindau sogar im Bruch des Euró die einzige Chance sehen, um das wirtschaftlich lahmende Európa wieder in Schwung zu bringen". So führte Oben: Ein junger Europáer, der um seine Zukunft bangen muíi: Raffael, Gemalde (2009; 100 x 120 cm) von Rabe (geb. 1965); Atelier Rabe Habdank; www.rabe-habdank.de MUTNr.560 zum Beispiel James Mirrlees, er ist Professor für politische Ökonomie in Cambridge und Nobelpreistráger von 1996, warnend aus:Die Kosten für den Zusammenhalt der Wáhrungsunion dürften langfristig die Kosten für ein Auseinanderbrechen bei weitem überschreiten." Mario Draghi, italienischer Chef der EZB, wirkt in seinen aktuellen Entscheidungen unsicher, fast schon verzweifelt. Erstmals soll, so der jüngste Plan, die Bilanz der Zentralbank durch den Kauf von riesigen Bestánden durch Hauskredite gedeckter Anleihen ausgedehnt werden. Die Rede ist von 500 Milliárdén Euro. In diesem AusmaR soll die EZB notleidenden Bankén zu guten Preisen Risiken abnehmen und in die eigenen Bücher übernehmen, wodurch die Steuerzahler in den stabilén Lándern überproportional in Haftung genommen werden. Die stabilitátsorientierten Mitglieder im EZB-Rat habén schwere Bedenken;sie wurden überstimmt. Október 2014