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MYKENE DIE MONUMENTE UND DIE FUNDE Mykene ist eine der berühmtesten vorgeschichtlichen Siedlungen Griechenlands. Bestimmte noch bis heute erhaltene Denkmáler, wie die Kyklopenmauern, (Abb. 10), das Löwentor (Abb. 11) und das Schatzhaus des Atreus (das Kuppelgrab, bekannt als das Grab des Agamemnon) (Abb. 4, 5, 7) gelten noch heute als archáologische Weltwunder. Mykene liegt in einer Gegend, die nicht nur wegen des einmaligen archáologischen Interesses, welches sie hervorruft, sondern auch wegen der besonderen Schönheit ihrer Landschaft dem Besucher unvergeBlich bleiben wird. Der Platz von Mykene ist vorteilhaft und strategisch. Natürlich und künstlich befestigt bietet er nicht nur einen Überblick über die ganze Ebene der Argolis, sondern auch die Kontrolié über die Wege nach Korinth und generell über alle Ausgánge, die aus der Argolis hinausführen, sowie über Meeresverbindungen durch den Golf von Nauplia. Aufgrund dieser vorteilhaften Lage hatten die Mykener anscheinend den Handel unter ihrer Kontrolié und konnten ihn mit dem Südosten Griechenlands, mit Kleinasien, Ágypten, Palástina und Syrien regein. Hauptsáchlich dieser Tatsache verdankt die Stadt ihren Reichtum, der ihr für etwa vier Jahrhunderte Macht und Wohlstand sicherte und sie zum Zentrum der mykenischen Kultur erhob. Wie uns Homer in seiner Ilias berichtet, herrschte der Fürst von Mykene auch über Korinth, einen Teil von Achaia und viele Inseln der Ágáis. Er hatte als Oberbefehlshaber der Griechen auBer den 60, welche er den Arkadiern abgetreten hatte, mit 100 Schiffen an dem Feldzug gegen Trója teilgenommen.