Bővebb ismertető
EinführungWährend der letzten zehn Jahre hat Karate-do in der ganzen Welt zunehmend an Beliebtheit gewonnen. Zu denen, die ihr Interesse dafür entdeckten, zählen Studenten, Lehrer, Künstler, Geschäftsleute und Beamte. Karate wird sowohl von Polizisten als auch von Mitgliedern der Japanischen Selbstverteidigungsstreitkräfte ausgeübt. Es ist Pflichtfach an einigen japanischen Universitäten geworden, und deren Zahl vermehrt sich von Jahr zu Jahr.Mit dieser wachsenden Popularität ist es auch zu einer Anzahl von Mißverständnissen und beklagenswerten Erscheinungen gekommen. So wird zum Beispiel Karate oft mit dem chinesischen Boxen verwechselt, wobei die Beziehung des Karate zum ursprünglichen Okinawa-Te nicht ausreichend verstanden wird. Manche halten Karate auch für einen Schaukampf, bei dem sich zwei Kontrahenten voller Wut aufein-anderstürzen, oder bei dem sich die Gegner angreifen, als sei es eine Abart des Boxkampfes, bei der auch die Füße benutzt werden dürfen. Wieder andere brüsten sich damit, Ziegelsteine oder sonstige harte Gegenstände mit der Stirn, der Hand oder mit dem Fuß zerbrechen zu können.Es ist bedauerlich, wenn Karate nur als Kampftechnik geübt wird. Die fundamentalen Techniken des Karate sind durch lange Jahre des Übens und des Lernens entwickelt und vervollkommnet worden. Um diese Techniken aber wirkungsvoll anwenden zu können, muß man erkennen lernen, daß diese Kunst der Selbstverteidigung auch eine geistige Einstellung verlangt, der man sich bewußt unterwerfen sollte. Es ist erfreulich, daß sich dieses Verständnis mehr und mehr durchsetzt und daß Karate-do als eine ostasiatische Verteidigungskunst begriffen wird, die nur von denen erlernt werden kann, die sich ernsthaft darum bemühen. In der Tat war es das Ziel der alten Verteidigungskunst in Okinawa, mit einem einzigen Schlag oder Fußtritt den Gegner kampfunfähig zu machen. Aber schon damals maßen die Ausübenden der geistigen Einstellung zu dieser Kunst größere Bedeutung bei als der Technik. So bedeutet Karate auch heute noch ein Training des Körpers und des Geistes; dem Gegner mit Respekt und Fairneß gegenüberzutreten gehört dabei zu den wichtigsten Voraussetzungen. Es genügt nicht, nur mit ganzer Kraft zu kämpfen.Gichin Funakoshi, einer der größten Meister des Karate-do, hat gelehrt, daß das Hinführen zu einem erhabenen Geist und einer Haltung der Demut das eigentliche