Bővebb ismertető
VORWORT ALS EINLEITUNG
Bei einem Buch wie dem vorliegenden, das in beschränktem Raum die Fülle einer riesigen Persönlichkeit ahnen lassen soll, liegt eine dringende Gefahr vor: daß die dargebotenen Bruchstücke vortäuschen, sie teilten Vollständiges mit, daß, wer das Buch zuschlägt, glaubt, nunmehr Napoleon zu kennen. Das aber hieße, jene verwünschte Halb-, Viertels-, Zehntelsbildung verbreiten, die keineswegs nur lächerlich, die — wir haben es erfahren — todgefährlich ist.
Darum wünschte der Herausgeber, der selbst nur ein Verehrer des Genies Napoleon ist, nichts, als gut grundierte Leinewand zu schaffen, auf der die Umrisse des wahrhaft kaiserlichen Antlitzes leise nur angedeutet sind, jedoch die Farbe aufzutragen mit jeglichem gemäßen Pinseln, will er die Leser locken; denn jeder wird den Heroen anders sehen, wie jeder seinen Goethe liest und keines andern. So muß denn auch gestanden werden, daß sich sechs, sieben und mehr solcher Bücher wie das vorliegende schreiben lassen, in denen kein Satz dem andern gleicht, und die auch einen Napoleon vermitteln, daher auch Kritik und Tadel nicht fehlen können und, sofern sie Positives vermitteln, gern angenommen werden sollen.
Bei allem Willen zur Objektivität, wie sie solche Aufgabe herrisch heischt, spielt uns doch immer der