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Nationalgalerie Sammlung [antikvár]

 
Geleitwort Als Höhepunkt im gesellschaftlichen Leben der Deutschen Demokratischen Republik findet im April 1986 der XI. Parteitag der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands statt. Auf diesem Parteitag wird die Partei der Arbeiterklasse, die führende Partei in der DDR, einschátzen, in welchem MaBe ihr langfristiges Programm, den Sinn des Sozialismus zum Wohle des ganzen Volkes durch die Verbindung von Wirtschafts- und Sozialpolitik immer deutlicher auszuprágen, bereits verwirklicht werden konnte. Und sie wird, davon ausgehend, die...
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Geleitwort Als Höhepunkt im gesellschaftlichen Leben der Deutschen Demokratischen Republik findet im April 1986 der XI. Parteitag der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands statt. Auf diesem Parteitag wird die Partei der Arbeiterklasse, die führende Partei in der DDR, einschátzen, in welchem MaBe ihr langfristiges Programm, den Sinn des Sozialismus zum Wohle des ganzen Volkes durch die Verbindung von Wirtschafts- und Sozialpolitik immer deutlicher auszuprágen, bereits verwirklicht werden konnte. Und sie wird, davon ausgehend, die Aufgaben bei der weiteren Gestaltung der entwickelten sozialistischen Gesellschaft in der DDR beraten und beschlieBen. In diesem Bestreben kommt auch den ásthetischen Verháltnissen der Werktatigen zu ihrer Umwelt ein hoher Stellenwert zu. Denn über diese ásthetischen Beziehungen werden auf eigene und deshalb unersetzbare Weise Wert-orientierungen wirksam, die zur Ausprágung sozialistischer Persönlichkeiten, zur Ausbildung sozialistischer Verhaltens- und Lebensweisen beitragen können. Auch die bildende Kunst vermag auf diese besondere, Verstand und Gefühl gleichermaBen ansprechende Weise Werte des Sozialismus bewuBter zu machen, Einsichten in gesellschaft-liche Zusammenhange zu befördern und nicht minder die Freude am Schönen und überhaupt das Lebensgefühi anzuregen - ohne daB damit schon all ihre Möglichkeiten umschrieben wáren. In ihr findet das Bild des »aktiven und geschichts-gestaltenden Helden aus der Arbeiterklasse«, die Notwendigkeit der Sicherung des Friedens und der internationalen Solidaritát ebenso seinen Ausdruck wie die Schönheit der Heimat und das Glück und die Trauer des einzelnen. Bildende Kunst bereichert unser Leben. Sie umgibt uns táglich, im Wohnzimmer, auf StraBen und Piátzen, an öffentlichen Gebáuden. lm besonderen aber kann man ihr begegnen -herausgehoben aus allém anderen - in Sonder-ausstellungen und in Stándigen Ausstellungen von Museen. In ihnen erlebt der Betrachter das Kunstwerk unter besonderen raum-atmosphá-rischen Bedingungen - ja, mehr noch: die Folge einzelner Kunstwerke in einer Ausstellung wird letztlich zu einem Beziehungsgeflecht, das nachgerade zu einem gesamtheitlichen Kunst-erlebnis führen kann. Aus AnlaB des XI. Parteitages der SED und als ihren Beitrag zu der dazu entfalteten groBen Initiative der Werktatigen in Stadt und Land habén die Mitarbeiter der Staatlichen Museen zu Berlin die Stándige Ausstellung der »Sammlung Kunst der DDR« auf erweiterter Ausstellungsfláche, und zwar im gesamten ObergeschoB des Altén Museums, neu gestaltet. Damit wollen sie ein charakteristisches Bild von der geschichtlichen Entwicklung der sozialistisch-realistischen Kunst in der DDR geben. Es wird freilich auch in diesem vergröBerten Rahmen nicht möglich sein, die ganze Füllé an Kunst der DDR, die die National-galerie in einer vier Jahrzehnte wahrenden Sammeltátigkeit erworben hat, dem Besucher der Stándigen Ausstellung vor Augen zu führen. Sie kann und soll nur als »eine Vorstufe zur Heraus-bildung und Entwicklung einer nationalen Galerie sozialistischer Kunst« verstanden werden. Aus gleichem ehrendem AnlaB legen die Mitarbeiter der Nationalgalerie diesen Bestands-katalog zur Kunst der DDR vor, in dem erstmals alle Gemálde und Bildhauerwerke verzeichnet sind. Er ist so angelegt worden, daB er sich mehr an den breiten Kreis der Besucher der Nationalgalerie als an den Fachwissenschaftler wendet. Aufgeführt wurde erstmals auch die Herkunft der einzelnen Werke; hier wird die groBzügige Unterstützung deutlich, die die Staatlichen Museen zu Berlin von verschiedenen staatlichen Institutionen, insbesondere dem Ministerium für Kultur der DDR und dem Kulturfonds der DDR, sowie von privátén Persönlichkeiten beim Aufbau der »Sammlung Kunst der DDR« erhalten habén. Ihnen sei dafür herzlich gedankt. Dank zu sagen aber ist vor allém der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands für die vielfáltige Unterstützung unserer Arbeit. Günter Schade Generaldirektor der Staatlichen Museen zu Berlin

Termékadatok

Cím: Nationalgalerie Sammlung [antikvár]
Kiadó: Henschelverlag Kunst und Gesellschaft
Kötés: Fűzött kemény papírkötés
ISBN: 336200827
Méret: 210 mm x 280 mm
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