Bővebb ismertető
1Ein kalter Mond stand über der Flufiniederung, in der undurchdringlich und schwer wie feuchte Watté der Bodennebel schwamm. Erlenbüsche und die kegelförmigen Kuppen einiger Heuschober hőben sich dunkel daraus hervor. Die Nacht war wolkenlos, und hinter den Dáchem des Dorfes, das am Rande der Wiesen auf einer flachen Anhöhe lag, leuchtete der Hímmel messinggelb vom Widerschein der nahen Grofistadt. Eine Strafíe brach als helles Band aus dem Wald, tauchte in den Nebel des Flufkales und führte über einen von Pappeln flankierten Erddamm und eine Brücke dem Dorfe zu. An dem hölzernen Gelánder der Brücke lehnte eine Frau. Sie trug einen hellen Mantel und ein grünes, mit weifíen Punkten besetztes Kopftuch. Den Mantelkragen hatte sie hochgeschlagen und bis unter das Kinn zugeknöpft. Es war schon spát in der Nacht, und sie fror. Ihr Blick schweifte über das im fahlen Mondlicht trág wogende Nebelmeer, und dieser ungewöhnliche, gespenstische Anblick weckte in ihr das Bild einer fernen Vergangenheit, als diese sumpfige Niederung Grenzmark war zwischen den nach Osten drángenden Askaniern und den wendischen Slawen, um deren hölzerne Burgwálle erbitterte Kámpfe tobten. Mit einem energischen Kopfschütteln rifi sie sich von ihren Wachtráumen los und wandte sich dem Dorfe zu. Sie war jung, fast noch ein Mádchen, und hatte einen weichen, elastischen Gang. Schritt für Schritt, je weiter sie der sich neigenden Strafie folgte, versank sie im Nebel. Das spielerische