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Vorwort
Ich schreibe, um Dinge richtigzustellen. Sehr viele Unwahrheiten sind über mich veröffentlicht worden — und oft genug nur, um auf meine Kosten Geld zu verdienen. Ich war nie in der Lage, diese Veröffentlichungen zu verhindern. Entweder waren sie, wenn ich davon hörte, schon längst erschienen, oder die Gesetze in den betreffenden Ländern boten keinen hinreichenden Schutz gegen Verleumdung und Verletzung des Persönlichkeitsrechts.
Alle diese »Biographen« besaßen leider nicht den Anstand, sich mit mir in Verbindung zu setzen, ehe sie ihre Bücher schrieben. Ernest Hemingway nannte solche Leute »Parasiten«. Wenn man mich an den Bühneneingängen der Theater darum bat, solche Bücher zu unterschreiben, habe ich mich geweigert. Doch das ist keine Lösung des Problems.
Ich spreche nicht gern über mein Leben. Aber da anscheinend ein allgemeines Interesse vorliegt, schreibe ich dieses Buch. So kann auch ich nur versichern, daß ich versucht habe, die Ereignisse, die mein Leben bestimmen, aufrichtig und den Tatsachen entsprechend darzustellen.
Ich habe nie Tagebücher geführt. Ich habe mich selbst nie ernst genug genommen, um niederzuschreiben, was ich Tag für Tag tat. Der Ruhm, der plötzlich auf mich herabfiel, bedeutete mir nichts. Ich war mir lange Zeit nicht einmal dieses Ruhms bewußt. Als der Ruhm für mich Wirklichkeit wurde, war er eher lästig, hemmend und gefährlich. Ich bin, im Gegensatz zu vielen Schauspielern, wahrscheinlich keine »Komödiantin«, ich liebe es auch nicht, auf Straßen und Flugplätzen erkannt und von Fremden angesprochen und bewundert zu werden.