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FRÜHERAPOLLO
Wie manciies JVlal durcii das nocii unbelaubte Gezweig ein Morgen durchsieht, der schon ganz im Frühling ist: so ist in seinem Haupte nichts was verhindern könnte, daß der Glanz
aller Gedichte uns fast tödlich träfe; denn noch kein Schatten ist in seinem Schaun, zu kühl für Lorbeer sind noch seine Schläfe und später erst wird aus den Augenbraun
hochstämmig sich der Rosengarten heben, aus welchem Blätter, einzeln, ausgelöst hintreiben werden auf des Mundes Beben,
der jetzt noch still ist, niegebraucht und blinkend und nur mit seinem Lächeln etwas trinkend als würde ihm sein Singen eingeflößt.
¦^ÄDCHEN-KLAGE
Diese Neigung, in den Jahren, da wir alle Kinder waren, viel allein zu sein, war mild; andern ging die Zeit im Streite, und man hatte seine Seite, seine Nähe, seine Weite, einen Weg, ein Tier, ein Bild.
Und ich dachte noch, das Leben hörte niemals auf zu geben.