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Neues Grosses Personen Lexikon [antikvár]

 
Aalto, Alvar. Die Fertigstellung des „Aalto-Theaters" in Essen erlebte der große Architekt nicht mehr. Alvar Aalto,am 3. Februar 1898 im finnischen Kuortane geboren, gilt als einer der bedeutendsten Architekten der Moderne. Beeinflußt durch Henry van de Velde und den Kubismus, fand Aalto seit Beginn der 30er Jahre zu einem Stil, der sich von der starren Geometrie Le Corbusiers bewußt unterscheidet und sich in freien, fließenden Formen der jeweiligen Umgebung anpaßt. Bereits Aaltos frühe Bauten, wie das Tuberkulose-Sanatorium in...
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Aalto, Alvar. Die Fertigstellung des „Aalto-Theaters" in Essen erlebte der große Architekt nicht mehr. Alvar Aalto,am 3. Februar 1898 im finnischen Kuortane geboren, gilt als einer der bedeutendsten Architekten der Moderne. Beeinflußt durch Henry van de Velde und den Kubismus, fand Aalto seit Beginn der 30er Jahre zu einem Stil, der sich von der starren Geometrie Le Corbusiers bewußt unterscheidet und sich in freien, fließenden Formen der jeweiligen Umgebung anpaßt. Bereits Aaltos frühe Bauten, wie das Tuberkulose-Sanatorium in Pai-mio und die Gemeindebibliothek in Viipuri, machten ihn über die Grenzen Finnlands hinaus bekannt. 1938 erfolgte eine Einladung, am Massachusetts Institute of Technology in Cambridge zu unterrichten, der sich dann -nach der Weltausstellung in New York 1939, wo er mit Entwurf und Bau des Finnischen Pavillons Aufsehen erregte - ein Lehrauftrag an der Yale University in Connecticut anschloß. Darüber hinaus war der Architekt als Städteplaner federführend bei Planung und Ausfühmng des Berliner Hansaviertels (1957), des Stadtzentmms von Rovaniemi (ab 1963) und des Bremer Stadtviertels „Neue Vahr" (1960/61). Der Architekt wurde maßgeblich von seiner Frau Aino Marsio unterstützt, die er 1925 geheiratet hatte. Bis zu ihrem Tod 1949 war sie seine engste Mitarbeiterin. Die beiden entwarfen auch Mobiliar, das durch einfache, fließende Linien beeindmckte. Aalto starb am 11. Mai 1976. Sein letzter Entwurfwurde erst zwölf Jahre nach seinem Tod realisiert: 1988 wurde das nach ihm benannte Opemhaus der Stadt Essen vollendet. Abaelard, Peter. Der originelle Denker gilt als der Vater der Scholastik. Peter Abaelard, geboren 1079 in Le Fallet unweit Nantes, war einer der bedeutendsten omuiaxtiKiouisiaíccíu; Abaelard, Peter tmowDiciirgflinift Philosophen des 12. Jahrhunderts. Schon mit 22 Jahren gründete er eine eigene Schule und lehrte vor allem Dialektik. Seine modem anmutenden Lehren brachten ihn jedoch bald mit der Kirche in Konflikt. In die Geschichte eingegangen ist er auch durch die Liebe zu seiner Schülerin Héloise, der schönen Nichte eines Pariser Kanonikus, die er heimlich heiratete und aus dessen Haus er sie in die Bretagne entführte. Nach der furchtbaren Rache des Onkels, der Abaelard bei Nacht entmannen ließ, verbrachte er sein ferneres Leben in Klöstern und Einsiedeleien. Der spätere Briefwechsel der beiden Liebenden (Héloi'se war ebenfalls in ein Kloster eingetreten) ist eines der großen Werke der Weltliteratur. 1136 nahm Abaelard seine Vorlesungen wieder auf. Die erneute Auseinandersetzung mit seinen Gegnern war somit vorprogrammiert, vor allem die mit seinem härtesten Widersacher, dem Mystiker Bernhard von Clairvaux, der schließlich die Verarteilung seiner Schrif- ten auf der Synode zu Sens (1141) durchsetzte. Abaelard fand daraufhin Zuflucht im Kloster von Cluny. Kurze Zeit darauf, am 24. April 1142, starb der Gelehrte, der neben zahlreichen philosophischen Schriften auch eindrucksvolle Lieder und formvollendete Hymnen verfaßte, auf dem Weg nach Rom, wo er beim Papst interpellieren wollte, im Priorat Saint-Marcel bei Chalon-sur-Saône. Seine Gebeine liegen auf dem berühmten Pariser Friedhof Pere Lachaise. Sieben Jahrhunderte nach seinem Tod wurden sie dort beigesetzt, vereint mit denen seiner geliebten Héloise. Abaelard schuf eine interessante Lösung des UniversaUenproblems:Wederdie Allgemeinbegriffe sind das eigentlich Wirkliche noch die einzelnen Dinge, sondern das Allgemeine ist in den Dingen. Abbe, Emst. Seine Erfindungen halfen, tödliche Krankheiten zu besiegen. Der Physiker Ernst Abbe, geboren am 23. Januar 1840 in Eisenach, machte schon früh

Termékadatok

Cím: Neues Grosses Personen Lexikon [antikvár]
Kiadó: Weltbild Verlag GmbH
Kötés: Fűzött keménykötés
ISBN: 3893503331
Méret: 220 mm x 290 mm
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