Bővebb ismertető
Im deutschen und nichtdeutschen Sprachraum fehlt bislang ein Lehrbuch der Neurologie und Psychiatrie des Kindesund Jugendalters, das in erster Linie für Kinderneuropsychiatrie, Pádiater, Nervenárzte und Jugendárzte gedacht ist. Aber auch besonders interessierte Studenten der Medizin sollen sich bereits über ebe spezielle Problematik dieses Zweiges der Medizin orientieren können, zumal die gebráuchlichen Lehrbücher der Nervenheilkunde und Ivinderheilkunde entweder gar niclit oder nur unvollkommen auf die Materie eingehen. Die Füllé des Stoffes zwang zur Beschránkung auf das Wichtigste und zur Auswahl. Überdies kann und muB vorausgesetzt werden, daB der vorgesehene Benutzerkreis ausführliche Lehrbücher über Pádiatrie, Neurologie und Psychiatrie sowie über Entwicklungspsychologie besitzt, so daB Grundsátzliches und Allgemeingültiges aus ebesen Fachgebieten bewuBt. nicht wiederholt wurde. Alle neurologischen und psychopathologischen Syndrome und Krankheitsbilder, ebe für das Kind ohne Bedeutung sind, wurden weggelassen, desgleichen auch alle gebráuchlichen Untersuchungsmethoden cler Neurologie, Neuroradiologie und Psychopathologie. Es sei auf die dafür spezifischen Abhandlungen und Lehrbücher, die im Literaturteil aufgef ührt sind, verwiesen. Ledig - lich der für Diagnostik, Therapie und Prognose auBerordentlich wichtige Teil der Liquordiagnostik und Liquorsyndrome im Kindesalter wurde von der Leiterin des Liquorlabors unserer Klinik, Frau Dr. Rose-Marie Olischek, gesondert dargestellt. Wenn ich als einzelner Autor den Versucli unternehme, unter dem Gesichtspunkt der Auswahl des für ebe verschiedenen Entwicklungsphasen des Kindes- und Jugendalters Spezifischen, eine Darstellung sowohl der Neurologie als auch der Psychiatrie zu bringen, so bin ich mir der Schwierigkeiten und meiner eigenen Unzulánglichkeit bewuBt, zumal die eigenen Erfahrungen kaum ausreichen, die normálé und pathologische Entwicklung des Kindes in ihrer ganzen Vielfalt zu erfassen. Die Kinderneuropsychiatrie basiert aber so sehr auf den Grundlagen der Neurologie einerseits und der Entwicklungspsychologie und -psychopathologie andererseits, daB die stándigen Wechselbeziehungen eine gemeinsame Darstellung wünschenswert erscheinen lassen. Man könnte auch die Frage aufwerfen, warum ich nicht für die verschiedenen Kapitel Autoren aus ihren jeweiligen