Bővebb ismertető
Einführung
Theologie als Aussage von Gott, von Gottes Handeln in Jesus Chri-stus, kann als ein umgreifendes Thema des Neuen Testaments ange-sehen werden. Die theozentrische Sicht, bei der Gott als der gewáh-rende Initiator und als der Ziel- und Erfüllungsort der Erlösung gese-hen wird, ist weithin Gemeingut neutestamentlicher Schriften. Wenn die Schöpfung in den Blick tritt, so meist im Kontext der Erlösung, weil vom Standpunkt der letzteren aus geurteilt wird. Begriffe wie Reich/Herrschaft Gottes, Evangélium Gottes, Gerechtigkeit Gottes, aber auch Sohn Gottes stellen die Verbindung zu Gott als Prinzip und Erfüllung her und können für manche andere stehen. Jesus Chri-stus, der im Namen Gottes auftrat und in dem Gott das Heil wirkte, ist die Mitte der Botschaft aller neutestamentlichen Schriften. Dabei ist eine Verdichtung auf Kreuz und Auferstehung als den entschei-denden Heilsdaten von Anfang an festzustellen. Sie drückt sich in ál-testen Glaubensformeln aus, um die sich erste christliche Gemeinden geschart habén mögen, sie erfahrt ihre wahrscheinlich reifste Gestalt in der paulinischen Theologie, sie kann sich aber auch in apokalypti-schen Bildern artikulieren wie dem vom Lamm, das eine Schlacht-wunde trágt und am Throne Gottes steht (Offb 5,6). Sie wirkt prá-gend in die Gestalt der Evangelien hinein, die - beginnend mit Márkus - das Wirken Jesu als einen Weg zeichnen, der konsequent nach Jerusalem führt. Die überspitzte Definition des Evangeliums als einer Passionsgeschichte mit einer ausführlichen Einleitung mag insbeson-dere für Márkus in Frage kommen, sie hat auch im Mattháus- und Lukasevangelium ihre Spuren hinterlassen. Und selbst im Johannes-evangelium, wo Jesus als der Sohn Gottes der Offenbarer Gottes ist, ist im Wort von seiner Erhöhung als einer Zentralaussage beides zu-sammengefafit: sein Kreuz und seine Rückkehr zum Vater. Der Zugang zu Jesus, der meist von seinem Wirken nicht absehen kann, erfolgt nicht nur in christologischen Hoheitsprádikaten, die das Bekenntnis oder die Bekenntnisse frühchristlicher Gemeinden ausma-chen, sondern auch auf implizite Weise. Die bekenntnismáfligen christologischen Titulaturen sind unterschiedlich verteilt. Manche Schriften habén ihr spezifisches Bekenntnis, etwa der Hebraerbrief das zu Jesus dem Hohenpriester nach der Ordnung des Melchisedek (Hebr 5,10), doch ist eine gewisse Bevorzugung der Bezeichnung Jesu als Gottessohn nicht zu übersehen, wie immer diese im einzelnen ausge-legt werden mufi. Die Erlösung hat zu tun mit den anthropologischen Voraussetzungen, mit dem Bestimmtsein des Menschen durch Sünde und Tod. Durchreflektierte anthropologische Konzeptionen treffen wir insbesondere bei Paulus und im johanneischen Schrifttum an. Das