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D.
'ie Männer kamen um fünf Uhr früh. Fast noch im Dunkeln. Es war im September 1939, und sie waren sehr höflich. Vater durfte sogar eine Hose zum Wechseln und seine Waschsachen einpacken. Er war staatenlos, und man konnte mit ihm machen, was man wollte.
»Konzentrationslager«, überlegte ich mir, »sind Lager, in denen man Konzentration lernt.«
Als ich meinen Vater kurz vor seinem Tod im Jüdischen Krankenhaus besuchte und ihn ansah, mit seinem zum Babykopf geschrumpften Schädel, traute ich mich nicht, ihn zu fragen, was für eine Art Konzentration er dort gelernt hatte.
Nach seinem Tod, am 26. April 1940, landete mein Bruder Adolf glücklich in Schweden. Mutter hatte ihn mit Hilfe einer jüdischen Organisation noch nach Dänemark schleusen können, von wo er über Schweden, die Sowjetunion, die Türkei und Syrien nach Palästina fahren sollte. Eine tolle Reise! Ich beneidete meinen Bruder darum.
Er war vier Jahre älter als ich, und deshalb auch gefährdeter. Ich soll nächtelang durchgeweint haben, weil