Bővebb ismertető
AuBergewöhnliche Begabung, unermüdliche und leidenschaftliche Arbeít, sechs Jahrzehnte hindurch der Maierei gewidmet, unstillbarer Lebensdurst, tiefe Liebe zu den einfachen Menschen und zu den Schönheiten der Natúr - auf diesem Boden ist das wundervolle Werk Nicoiae Grigorescus gediehen, in dem das künstlerische Genie des rumánischen Volkes sich in seiner höchsten Vollendung verkörpert hat. Der Schöpíer dieses Werkes, der die rumánische Maierei in jeder Hinsicht erneuert und bereichert, ihr zu nie vorher erreichtem Glanz und Ruhm verhoffen hat, wurde am 15. Mai 1838 in der Gemeinde Pitaru im Arges-Gebiet in einer Bauernfamilie geboren. Schon im zarten Kindesalter verlor er seinen Vater. Er war daher gezwungen, sich seinen Lebensunterhaít seibst zu verdienen und auch seine sorgenbeladene Familie zu unterstützen. So ging er irn Altér von zehn Jahren zu dem tschechischen Maler Anton Chladek, der sich in Bukarest niedergelassen hatte, in die Lehre. Durch seine ersten Ikonén, die er auf dem Markt verkauft, macht er auf sein Talent aufmerksam und erhált nach und nach immer bedeutendere Auftráge. Aber dem jungen Grigorescu schwebt eine andere Maierei vor, und er strebt nach gründlicherem, systematischerem Studium. Zu wiederholten Malen wendet er sich an die Máchtigen des Landes um die nötige Unterstützung. Aber seine Versuche sind erfolglos, u.zw. sowohl 1856, als er in einer Bittschrift an den Kaimakam (Stellvertreter des Fürsten) Al. Ghica, seinen Wunsch zum Ausdruck bringt, die Heldentaten der Vergangenheit in den Jebendigsten Farben darzustellen", als auch ein Jahr spáter, da ihm bei einem Wet'tbewerb um ein Auslandsstipendium der nur mittelmáBig begabte C. I. Stáncescu vorgezogen wird, der hohe Protektion genieBt. Grigorescu entschlieBt sich, sein Auslandsstudium aus eigenen Mitteln zu bestreiten, und bewirbt sich deshaib um den Auftrag für die Innenmalerei in der Klosterkirche Agapia, die er dann ín den Jahren 1858-1860 ausführt. In dieser bemerkenswerten Arbeit tritt die hohe koloristische Begabung des jungen Künstlers und seine Fáhigkeit, das menschliche Antlitz zu individualisieren, deutlich zutage. Diese Gaben verleihen der den neuklassischen Stil kennzeichnenden áuBerlichen Schönheit und der starren oberfláchlichen Typendarstellung, wie sie sich in der Kirchenmalerei jener Zeit eingebürgert