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Mittwoch, den 22. August Sherk saB auf der felsigen Kuppe eines Hügels im Schatten einer altén, knorrigen Esche und wartete auf Margaret. Er blickte hinunter auf sein bescheidenes Háuschen mit dem verrosteten Blechdach. Vor dem Hintereingang stand ein altér Kleinlaster, daneben konnte man einen Schuppen, ein Gemüsebeet und einen Bach erkennen, der ganz schwarz war vom Kohlenstaub der weiter aufwárts gelegenen Minen. Der Vorgarten grenzte an einen Schotterweg, der von den Minen zur LandstraBe führte. Das Haus, der Bach und der Weg befanden sich in einem kleinen Tal. Zu beiden Seiten ragten steile Hügelketten wie Gefángnismauern empor. Im Hintergrund erhob sich das Appalachengebirge gleich einem aufgewühlten grünen Meer, dessen Wogen gegen den Himmel schlugen. Wáhrend Sherk wartete, entfernte er die Rinde von einem heruntergefallenen Ast und begann daran herumzuschnitzen. Er saB mit angezogenen Beinen da und fuhr langsam mit seinem Jagdmesser am Holz entlang. Ab und zu blickte er zum Haus hinüber. Einmal hörte er das Poltern eines mit Kohlé beladenen Lasters und beobachtete, wie dieser vorbeifuhr. Dann wurde es wieder still, und Sherk schnitzte an seinem Stecken weiter. Er war ein geduldiger Mann, der zu warten verstand. Als er erneut Ráder auf dem Schotter knirschen hörte, richtete er sich auf und blickte gespannt zur StraBe hinunter. Binnen weniger Sekunden kam untén ein blaues Kabriolett in Sicht. Das Verdeck war aufgeklappt, und Sherk konnte drei Gestalten auf dem Vordersitz erkennen, vier weitere saBen hinten - halbwüchsige Jungen und Mádchen, die Hemden über ihren Badesachen trugen. Es gab Geláchter, als der Wagen vor dem kleinen Haus hielt. Sherks Blick heftete sich auf ein Mádchen, das vom Rücksitz kletterte und zur Veranda lief: seine Tochter Margaret. Der Wagen wendete und fuhr den gleichen Weg zurück; Margaret ging ins Haus.