Bővebb ismertető
Die Europäische Union steht vor der größten Erv^eiterung ihrer Geschichte. Ihre Mitghederzahl wird nach der Beschlusslage von Helsinki in den kommenden Jahren um zehn neue Mitglieder aus Mittel- und Osteuropa sowie Zypern und Malta anwachsen. Doch auch mit einer EU-27 ist die territoriale und politische Einigung Europas noch nicht vollendet. Eine Mitgliedschaft der Türkei ist ebenso in den Bereich des Möglichen gerückt wie eine Einbindung der Staaten Südosteuropas. Wo sollen vor diesem Hintergrund in Zukunft die Entwicklungschancen und Grenzen der Union liegen? Denn bereits in einer EU mit 15 Mitgliedstaaten offenbaren sich institutionelle und strukturelle Schwächen, die eine effiziente Gestaltung des Integrationsprozesses erschweren. Mit Blick auf die Erweiterung besteht also umso mehr die Notwendigkeit, die Institutionen und Entscheidungsverfahren der Union auch auf die steigende Mitgliederzahl vorzubereiten.
Diese Aufgabe sollte ursprünglich mit dem Vertrag von Amsterdam im Juni 1997 - der am 1. Mai 1999 in Kraft getreten ist - erfüllt werden. Dort konnten sich die Mitgliedstaaten aber nicht auf eine entsprechende Reform des Institutionengefüges