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I
»Was sagen Sie da?« Oberarzt Dr. Theo Wagner stand mit hochrotem Gesicht im Dienstzimmer und schaute Dr. Heidmann, der soeben den Telefonhörer aufgelegt hatte, böse an. »Wer weist einen Kranken ein? Habe ich recht verstanden?«
Seine Stimme schnappte von neuem über. Nervös drückte er seine Brille immer w^ieder auf den Nasenrücken zurück, aber immer wieder rutschte sie auf der schweißnassen Nase nach unten. »Wollen Sie damit sagen, daß ein Heilpraktiker uns einen Patienten einweist - und daß Sie den Kraken auch angenommen haben?« Jetzt hörte es sich an, als ob ein kleiner Dackel laut kläffte.
»Es ist kein Heilpraktiker«, ertönte eine Stimme aus dem Hintergrund. Anästhesist Dr. Phisto, der das Zimmer betreten und die letzten Worte des Oberarztes noch gehört hatte, trat in die Mitte des Raumes.
»Es ist kein Heilpraktiker?« bellte Oberarzt Wagner von neuem los. »Aber ich habe es doch eben gehört. Faust heißt er, nicht wahr?«
Dr. Heidmann schaute Dr. Phisto verblüfft an. »Da wurde doch schon einmal ein Patient eingewiesen . . .«
»Er hat schon einen Patienten eingewiesen? « unterbrach ihn Oberarzt Wagner. »Das wird ja immer toller! Wer hat den Kranken aufgenommen?«
»Dr. Bruckner hat veranlaßt, daß wir ihn aufnehmen sollen.«
»Das kommt gar nicht in Frage! Dieser Patient hier«, Oberarzt Wagner zeigte auf das Telefon, als befinde sich der Patient darin, »wird nicht aufgenommen. Sie sagten, dieser Faust sei kein Heilpraktiker?« wandte er sich darm erneut an Dr. Phisto, der grinsend dabeistand und den Oberarzt duLrch