Bővebb ismertető
Land und Leute
Oberbayern, das beliebteste und meistbesuchte Feriengebiet Deutschlands, ist ethnologisch, historisch und kunsthistorisch eine Einheit, Wegen des Reichtums an Sehenswürdigkeiten und Urlaubsgebieten bringt die Polyott-Reise-führer-Reihe das bayerische Alpen- und Alpenvorland in zwei Bände aufgeteilt. Der allgemeine Teil aber wird in beiden Polyglott-Bänden ganz Oberbayern behandeln.
Lage. Größe und Grenzen
Oberbayern, der größte bayerische Regierungsbezirk, bedeckt eine Fläche von 16 338 qkm und damit fast V* Bayerns und hat mit einer Einwohnerzahl von 3,2 Millionen rund Vs der Bevölkerung des Landes in seinen Grenzen. Die Grenzen dieses Gebiets sind im Westen der Regierungsbezirk ScAn-a-ben, im Norden die Regierungsbezirke Mittelfranken und Oberpfalz, im Nordosten der Regierungsbezirk Niederbayern, im Osten und Süden die österreichischen Bundesländer Oberösterreich, Salzburg und Tirol.
In diesem Reiseführer wird die westliche Hälfte Oberbayerns behandelt.
Bodengestalt
Oberbayern ist ein Teil des Alpen- und Voralpenlandes. Am Südrand ver-
laufen die Nördlichen Kalkalpen, der nördlichste der drei bedeutendsten Ostalpenkämme. Der westliche Teil Ober-bayerns umfaßt das Alpengebiet zwischen Lech und Isar, bestehend aus Ammergebirge, Wettersteinmassiv mit der Zugspitze, Estergebirge, den Walchenseebergen mit Herzogstand und Benediktenwand, das zerklüftete Karwendelgebirge, das voralpine Hügelland mit dem Starnberger See und Ammersee, das Dachauer Moos und die Hallertau. Das waldreiche Ammergebirge, das Estergebirge nördlich von Garmisch-Partenkirchen und die Walchen-seeberge bilden die Voralpen und erreichen Höhen bis zu 2000 m. Dahinter folgen als Hochgebirge das Wetterstein-massiv und das Karwendelgebirge.
Infolge der starken Verwitterung des Kalkgesteins sind die Formen dieser beiden Gebirge zerklüfteter und wilder als die der Zentralalpen'.
Das Alpen- und Voralpengebiet entstand in seiner heutigen Form in der Trias- und Tertiärzeit, also vor rund 200 Millionen bis 1 Million Jahren. Im Tertiär wurden die Alpen durch ungeheure Kräfte gefaltet, zusammengepreßt und übereinandergeschichtet. Die besonders harten Kalkformationen, in unserem Gebiet die Zugspitze (2964 m), bilden dabei die höchsten Erhebungen.
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