Bővebb ismertető
i :f l ; . m ' i.t|!M M';\ iI . i 1 f IAllgemeine technische Angaben1 EinleitungOberflächenwellenfilter (OFW-Filter) sind integrierte, passive Bauelemente mit Bandfiltercharakteristik. Die Funktion beruht auf Interferenz von mechanischen Oberflächenwellen. OFW-Filter bieten gegenüber Spulenfiltern eine Reihe von vorteilhaften Eigenschaften:Unverrückbar feste FiltercharakteristikKein Abgleich notwendigAmplituden- und Phasengang unabhängig voneinander spezifizierbarWichtige Daten eng toleriertGeringer Platzbedarf, voltständiges Bild-ZF-Filter auf 0,5 cm^Mit einem OFW-Filter besitzt der Anwender ein Bauelement, das komplexe LC-Kombinationen, wie z.B. Fernseh-ZF-Filter, voll ersetzt.1.1 AufbauAuf ein einkristallines, piezoelektrisches Substrat (Lithiumniobat üNbOa) wird eine Metallschicht (AI) aufgedampft. Mit Hilfe der Fotoätztechnik arbeitet man feine, fingerartig ineinandergreifende Elektroden (Interdigitalwandler) heraus, die als piezoelektrische Ein- und Ausgangswandler dienen. Das Substrat wird dann auf ein Trägerblech aufgeklebt und über Bonddrähte mit den Anschlüssen verbunden.Eine Bedämpfungsmasse verhindert, daß von den Substratkanten reflektierte Obertlächenwellen-anteile zu Störsignalen führen. Zum Schutz gegen äußere Einflüsse wird das OFW-Füter gekapselt.Interdigitalwandler \-LiNbOj-Kristall-Bedätnpfung-TrägerblechBild 1Aufbau eines OFW-Filters2 Wirkungsweise 2.1 GrundprinzipWerden dem Eingangswandler elektrische Signale zugeführt, so sendet er mechanische (akustische") Oberflächenwellen aus, die im Ausgangswandler wieder elektrische Signale erzeugen. Die Wandler wirken als Sende- bzw. Empfangs-Antenne" für Oberflächenwellen. Über die Wandlerstruktur lassen sich sehr unterschiedliche Antennencharakteristiken" erzielen. Dabei werden Mittenfrequenz, Durchlaßkurvenform und Gruppenlaufzeit durch Anzahl. Länge, Anordnung und Abstand der Wandlerfinger bestimmt. Die Überlagerung der Antennencharakteristiken" von Ein-und Ausgangswandler ergeben die Filtercharakteristik. Die Phasengeschwindigkeit von Oberflächenwellen ist ca. 1/100000 der Lichtgeschwindigkeit; die damit verbundene geringe Wellenlänge (ca. 0,1 mm bei 40 MHz) führt zu entsprechend kleinen Wandlerkonfigurationen.15