Bővebb ismertető
Zwischen den Bergen der Südalpen liegen Seen eingebettet, deren innig tiefer Farbenglanz, deren reich
gestaltete Ufer mit der Fülle südlichen Pflanzenwuchses dem aus der Majestät der Alpennatur nach dem
Süden Kommenden überraschend und beglückend die sonnige Raumweite, das milde Klima, die Schönheit Italiens darbieten. Mächtige eiszeitliche Gletscher, die sieh von Alpenhöhen südwärts in die damals
noch von Meer erfüllte heutige Lombardische Tiefebene vorschoben, haben mit dem Zusammen- und
Auseinanderfließen ihrer Eismassen die mannigfaltigen Formen dieser Seebecken geschaffen, ihren
dunklen, bis weit unter den Spiegel des Adriatischen Meeres hinabreichenden Felsengrund ausgetieft.
Fjordhaft enge und streng gestaltet ist zumeist das bergumrahmte Nordende dieser leuchtenden Wasserflächen, die sich nach Süden wohlig ausweiten, verzweigen und erst am Rande der Tiefebene von Steilufern, den Endmoränen der einstigen Gletscher, begrenzt werden. Unendlich abwechslungsreich ist die
Erscheinung der bald felsig steil über Hunderte von Metern in mächtigen Plattenschüssen emporsteigenden, bald wieder von sanften Bergen und Hügeln gerahmten, vom Menschen mitgeformten und durchwohnten Ufer.
In diesen Garten Gottes kommen von Jahr zu Jahr wachsende Scharen von sonnen- und schönheitshungrigen Besuchern. Ihnen möchte unser Buch Hinweise auf landschaftliche Herrlichkeiten und auf
Kunstschätze geben, die nicht allein entlang der großen Durchzugsstraßen, sondern mehr noch in seenahen Alpentälern und auf weitschauenden Bergen, in kleinen Orten, in kuppelbekrönten Kirchen und
den marmorhellen Sälen prächtiger Villen zu besinnlicher Schau und verständnisvollem Genuß laden.