Bővebb ismertető
Zu diesem Buch Katharina Ledermacher verbindet die Fahndung immer mit der Frage nach den sozialen Hintergründen. Folglich hat sie Konflikte grundsátzlicher Natúr innerhalb des Polizeiapparats durchzustehen. Sie hat anzukámpfen gegen die Auffassung ihrer Kollegen und Vorgesetzten, die die Aufgabe der Polizei alléin darin sehen, den bestehenden Gesetzen Geltung zu verschaffen. Mit dem realistischen Blick auf den Polizeialltag, der Kritik am Vorgehen der Polizei aus der Sicht einer Kommissarin steht Hey der Konzeption des schwedischen Autorenpaares Maj Sjöwall/Per Wahlöö nahe ... Hey nutzt das populáre Genre zur Schilderung sozialer Wirklichkeit. Es sind intelligent geschriebene Bücher. Die gángigen KrimiMuster werden erfüllt und gleichzeitig unterlaufen. Im konventionellen Krimi wird die Beunruhigung, die vom Verbrechen ausgeht, mit der Lösung des Falls, der Wiederherstellung von Recht und Ordnung zugedeckt. Am Ende ist die Welt mit der Entlarvung des Mörders wieder in Ordnung. Bei Hey (und einigen anderen modernen Autoren) stellt sich am Ende heraus, wie sehr die Welt in Unordnung bleibt, auch wenn man jetzt einen oder zwei Mörder kennt. Hey bietet Lektürevergnügen auch für den jenigen Leser, der ein Buch nicht alléin unter der Frage
durchhechelt. Hier wird Raymond Chandlers Forderung, zu schreiben, erfüllt. Von der gegenwártigen Literatur hebt sich dieser Román positiv ab (Deutsches Allgemeines Sonntagsblatt). Richárd Hey, geboren am 15. Mai 1926 in Bonn, ist Autor und Regisseur von Radiostücken, Fernsehfilmen und Schauspielen und erhielt mehrere hohe literarische Auszeichnungen, so 1955 den Schiller-Preis, 1960 den Gerhart-Hauptmann-Preis und 1965 den Hörspielpreis der Kriegsblinden. Richárd Hey lebt in Berlin. Von Richárd Hey erschienen auBerdem: Ein Mord am Lietzensee (rororo Nr. 1845) und Feuer unter den FüBen (rororo Nr. 5293).