Bővebb ismertető
Klaus Roth
Vorwort
Das vorliegende Buch faßt die Beiträge des 3. Heidelberger Sportbusiness Forums zusammen. Wie bei den vorangegangenen Veranstaltungen haben sich die hauptverantwortlichen Organisatoren und Ideengeber Dr. Gerhard Trosien und Michael Dinkel dafür entschieden, das Tagungsmotto in Form einer Frage zu präsentieren. 1997 wurde nach der Amerikanisierung der deutschen Sportbranche gefragt, für 1998 ist der mehrdeutige Titel „Verkaufen Medien die Sportwirklichkeit?" gewählt worden. Das Thema der mit diesem Berichtsband dokumentierten dritten Forumsauflage lautet: „Überrollt die Event-Welle den Sport?"
Eine zweite wichtige Gemeinsamkeit in der Reihe der Sportbusiness Foren ist darin zu sehen, daß stets das im Mittelpunkt stand bzw. steht, was Walter Jens in einem Essay in der „Zeit" vom 28. Januar 1999 als die Essenz des Sports bezeichnet hat: seine Unabhängigkeit. Er diskutiert ganz im Sirme der Tagungsthemen die sich ständig verstärkenden Fremdbestimmungstendenzen. Wird unser Sport also amerikanisiert, verkauft und überrollt?
In den Berichtsbänden werden die aktuellen Entwicklungen - wie von Walter Jens gefordert - öffentlich aufgezeigt und von beiden Seiten der Medaille aus betrachtet. Vor diesem Hintergrund ist wohl auch das Bild der „Event-Welle" im Titel dieses Buches zu verstehen. Mit Wellen wird - positiv betrachtet - einerseits Energie transportiert, andererseits besteht die Gefahr, daß sie sich zu alles überschwemmenden Springfluten aufschaukeln. Der Sport wird dringlich und über den Einzelfall hinaus klären müssen, wie er mit den Fremdbestimmungs-Wellen umzugehen hat, die im Siebenmeilenstiefel-Tempo auf ihn zulaufen. Man kann sie ja zu glätten oder verstärken versuchen, sich mit Überrollbügeln ausstatten oder aber die Wellen beherrschen lernen, wie wir das im Sport vom Windsurfen oder Wellenreiten kennen.
Mit dem vorangestellten altenglischen Begriff Event können im Prinzip drei Bedeutungen verknüpft werden. Erstens bildet er den Wortstamm für Termini wie eventuell bzw. Eventualität, mit denen Möglichkeiten und Zufälligkeiten umschrieben werden. Zweitens kennzeicfmet er unorganisierte Ereignisse und wird darm mit dem Begriff Happening „ins