Bővebb ismertető
Gütertransport und Personenbeförderung erlebten wäh-
rend der jahrtausendelangen Entwicklung der menschli-
chen Gesellschaft beachtliche Veränderungen. Sie konnten
in den einzelnen Perioden im wesentlichen den Anforde-
rungen gerecht werden, die die Gesellschaft, besonders
aber die Wirtschaft, an sie stellte. Ihre Leistungsgrenzen
wurden jedoch schlagartig sichtbar, als die beginnende
kapitalistische Fabrikarbeit und die sich zwangsläufig
erweiternden Marktbeziehungen höhere Ansprüche an
Geschwindigkeit, Sicherheit, Pünktlichkeit und Billigkeit
des Verkehrs stellten. Die bisher genutzten natürlichen
Energiequellen in Gestalt des Windes, des Wassers und der
tierischen bzw. menschlichen Muskelkraft reichten dafür
nicht mehr aus. Die traditionellen Verkehrsmittel wurden
zu ernsthaften Hemmnissen für die Ausbreitung der kapi-
talistischen Produktion. Ein effektiverer Energiespender
war notwendig geworden.
Die Dampfkraft war seit langem bekannt. Schon Ar-
chimedes soll um 212 v. u. Z. mit einer Art »Dampf kanone«
Kugeln geschleudert haben, und auch einfache mechani-
sche Vorrichtungen wurden in der Folgezeit mit Hilfe der
Dampfkraft bewegt. Doch für ihre praktische Nutzung
fehlte in früheren Gesellschaftsordnungen jegliche Not-
wendigkeit; die materiellen Voraussetzungen dafür waren
auch nicht gegeben. Erstmalig im Jahre 1690 gelang es dem
längere Zeit in Deutschland lebenden französischen Ge-
lehrten Denis Papin, das Prinzip einer Dampfmaschine zu
demonstrieren. Seine »Maschine« bestand aus einem mit
etwas Wasser gefüllten Zylinder, in den der gut schließende
Kolben bis zum Wasserstand hinuntergedrückt wurde. Die