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Das Tal von Olympia vor der Ausgrabung. Nach Zeichnung von A. BötticberOLYMPIA UND DER STAAT ELISIn dem breiten grünen Tal des Alpheios, im Westpeloponnes, liegt die Altis, das vielgepriesene und uralte Heiligtum von Olympia. Es breitet sich an den südwestlichen Abhängen des Kronos-Hügels aus und wird von dem wasserreichen Alpheios und dessen Nebenfluß Kladeos umschlossen, bevor diese zusammenfließen. In diesem Gebiet, das von Platanen, Eichen, Pappeln und wilden Olivenbäumen dicht bewachsen ist (der Name Altis kommt vom gleichen Wortstamm wie Alsos", das Hain" bedeutet), finden wir schon aus der spätmykenischen Ära die ersten Spuren eines Kultes, desjenigen von Pelops, des ersten bedeutenden mythischen Dynasten mykenischer Zeit. Das Grab des Pelops (Pelopion) und jenes seiner Gefährtin Hip-podameia bildeten wahrscheinlich den Kern des Hauptkultes in der Altis. In dieselbe Zeit, wenn nicht gar früher, kann man den Kronos-Kultus zurückführen, auf dem bewaldeten Hügel, der die Altis überragt; an seinen Abhängen hatten die Mutter der Götter, Rhea, die Göttinnen Gaea und Eileithyia, Herakles Idaios und andere ihre Altäre.Schon in dieser Zeit müssen Wettkämpfe zu Ehren der Götter und Heroen im Heiligtum stattgefunden haben, welches damals der Pisa gehörte. Diese Wettkämpfe hatten zunächst nur eine lokale Bedeutung, zogen dann aber, wie es scheint, bald die Einwohner der benachbarten Städte von Pisa an und wahrscheinlich auch die der weiter entfernten Städte des Peloponnes. Dabei spielte die Dynastie des Pelops eine Rolle; viele unter ihnen waren Könige in mehreren kleinen Staaten der Halbinsel, die dann die Insel des Pelops genannt wurde (Peloponnes), früher jedoch Apia hieß. In der Zeit der Einwanderung der Dorer (1100 v. Chr.) drangen von Nordwest-Griechenland ätolische Stämme unter der Führung des Oxylos in die Elis ein, und als sie3