Bővebb ismertető
OLYMPIA
UND SEIN MUSEUM
KULT UND WETTKÄMPFE: Der älteste Kult und die Mythen
Auch Landschaften haben ihr Schicksal. An den entlegenen Abhängen des Parnaß versammelte Apollon die Griechen in seiner Amphiktyonie und weissagte Griechen wie Nichtgriechen. In einer anderen entlegenen Gegend Griechenlands, in der westlichen Peloponnes, schlug die Idee des Sports für immer Wurzeln und verbreitete ihren Namen über die ganze bewohnte Erde: Olympia. Friedlich und sanft breitet sich zwischen zwei Flüssen, dem Alpheios und dem Kladeos, die Landschaft in sattem Grün aus; im Altertum war sie voller Platanen und wilder Ölbäume: ein herrlicher Hain (älsos) oder, wie ihn die Einheimischen in ihrem Dialekt nannten: die Altis. Mußte der Gott selber die Menschen zu den schrecklichen Felswänden Delphis führen, so verstanden sie es aliein, die reiche Ebene Olympias auszusuchen, um dort am Beginn des 2. Jahrtausends v. Chr., oder vielleicht etwas früher, ihre ersten Häuser zu bauen. Die Apsidenhäuser, die die Ausgrabungen der unteren Schichten des Heiligtums freilegten, gehören in die mittelhelladische Zeit (1900-1600 v. Chr.). Diese alten Bewohner der Gegend kannten gleichwohl Zeus und die olympischen Götter nicht. Der uralte Kult, den die Überlieferung kennt, ist der des Kronos. Er, Vater des Zeus, wurde auf dem imposanten Hügel, der die Nordseite des Heiligtums beherrscht und abgrenzt, verehrt; ihm war der Hügel geweiht, wie auch sein Name — Kronion (Kronos-Hügel) — bezeugt. Am Fuß