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Vorwort
Eine alte Fabel berichtet uns die Geschichte von den zwei Fröschen, die in einen Milchzuber gefallen sind. Der eine verzweifelt und ertrinkt. Der andere strampelt und strampelt, bis die Milch unter seinen Flossen zu Butter wird. Darauf findet er Halt und springt erschöpft, aber lebendig heraus.
Nicht schicksalshafte Ereignisse bestimmen unser Leben, sondern in erster Linie unsere Einstellung zu ihnen und die Folgen, die sich daraus für unser Handeln ergeben. Gerade in Krisenzeiten ist die Gefahr, in Resignation und Pessimismus zu verfallen, sehr groß. Aber wer wagt es noch, angesichts so schwieriger Zeiten und so viel widriger Umstände, Optimist zu sein? Alles scheint für das Gegenteil, den Pessimismus, zu sprechen. Luft und Leben sind gefährdet, Wasser und Wälder drohen zu sterben, Bombenarsenale und Kernreaktoren zu explodieren, Wirtschaft und Wachstum in Krisen zu ersticken - Katastrophenstimmung, wohin man schaut. Und wer in sich selbst hineinschaut, entdeckt Ängste und Zweifel.
Wie lange kann man so leben? Leben ist immer auf Mut und Hoffnung angewiesen, auf Vertrauen und Zuversicht, daß bessere Zeiten kommen und daß zu leben sich lohnt. Jeder ahnt: Wer positiv lebt, aus allem das Beste machte - und was heißt Optimist sein anderes? lebt gesünder, lieber und auch länger. Wir haben keine Wahl: Wir sind darauf angewiesen, uns mitten in der Gefahr an