Bővebb ismertető
Vorwort.Der Versuch, den Bergbau als Organismus darzustellen und seine vielgestaltigen Auswirkungen in der Technik, im sozialen und im Wirtschaftsleben eines Landes zu skizzieren, wird in diesem Buche (meines Wissens zum erstenmal) unternommen. Die Darstellung will Gedanken, Anregungen und kritische Betraehtungen über den Bergbau bringen, sie will nicht eine Sammlung von Daten und Rezepten sein. Der Inhalt der einzelnen Abschnitte wurde in gedrángter Form darzustellen versucht und damit eine Kürze erreicht, die vielleicht von manchem Leser unangenehm empfunden werden wird. Auch bei den Literaturangaben am Ende eines jeden Ab-schnittes wurde stets nur eine Auswahl von Werken, seltener von Aufsátzen aus Zeitschriften gebracht. Der Inhalt der vorliegenden Darstellung eines Bergbaues als eines sehr kompliziert gebauten Organismus wurde von mir nicht erlesen, sondern zum gröBten Teil erlebt. Eigene Erfahrungen als zugeteilter Ingenieur, als Leiter groBer Bergwerksbetriebe, als geologischer Experte, als technisches Kontrollorgan von Bergwerksunternehmungen, als Verwaltungsrat von Bergbau-Aktiengesell-schaften und die eigene, wiederholte Durchführung der so reizvollen Aufgabe, einen Bergbaubetrieb vom ersten, selbstverfaBten geologischen Gutachten angefangen, technisch und administrativ einzurichten und zu leiten, habén mich den Bergbau in der Vielgestaltigkeit seiner Bedürfnisse, Handlungen und Auswirkungen erieben gelehrt. Die Bescháftigung als akademischer Lehrer hat in Ergánzung zum Betriebs-leben reichlich Gelegenheit geboten, das im Betriebe, im Verkehr und in Ver handlungen mit Arbeitern oder in Verwaltungsratsitzungen Erlebte aus gröBerer Entfernung zu betrachten. Demzufolge trágt die Darstellung wohl in allén ihren Teilen eine persönlicheNote, die von dem einen angenehm, von den anderen unangenehm, fremd-artig oder ablehnend empfunden werden wird.Zu Dank fühle ich mich verpflichtet: Meinem Privatassistenten Ing. J. Horváth, der die meisten Tabellen dieses Buches bearbeitet hat und mir bei der Durch-sicht der Literatur behilflich war, sowie der Gesellschaft von Freunclen der Leobner Hochschule, welche für die materielle Bestellung des Privatassistenten Vorsorge getroffen hat.Weiters fühle ich mich dem Verlag Julius Springer in Wien für die sorgfaítige Ausftihrung und schöne Ausstattung des Buches zu Dank verpflichtet.Im Dezember 1925.Der Verí'asser.