Bővebb ismertető
Einige endokrine Aspekle der Zyklusstörungen beim Mädchen
Dr. M. M. Madiener, Gynäkologe
Der besseren Übersichtlichkeit halber ist das Thema in sechs Kapitel aufgeteilt. Sie sind hauptsächlich auf die Praxis ausgerichtet. Einige therapeutische Möglichkeiten werden aufgezeigt.
1. Hormonales Profil des Zyklus
2. Regulation des Zyklus
3. Rund um die Menarche
4. Pubertas praecox
5. Juvenile dysfunktionelle Metrorrhagie
6. Amenorrhoe^ Oligomenorrhoe Primäre und sekundäre Formen
1. Das hormonale Profil während des Zyklus
Fig. 1 zeigt den Verlauf des Blutspiegels einiger Hormone während
des Zyklus.
Untersuchungen aus jüngster Zeit haben eine Reihe von Tatsachen ans Licht gebracht, die hier kurz - und ohne auf Einzelheiten einzugehen -
Ovulation
LH FSH
Wahrscheinlichkeit nach über das präoptische Gebiet im Hypothalamus verläuft (siehe Kapitel 2). Hohlweg hat seinerzeit beobachtet, dass eine einzige hohe östrogengabe, die Ratten im präpubertalen Spätstadium verabreicht wurde, die Bildung von Corpora lutea bewirkte. Später stellte sich heraus, dass diese Erscheinung nach einer Hypophysektomie unterblieb. Es handelte sich also nicht um einen direkten Effekt auf das Ovar. Schon 1932 haben Hohlweg und Junkmann vermutet, dass das Zentralnervensystem mit Hilfe des „Sexualzentrums" die Wirkung der Hypophyse regelt. Darüber gibt es heute keinen Zweifel mehr. Der Hypothalamus bedient sich dazu der sogenannten „releasing factors" (RF). Das sind Stoffe, die von den Nervenzellen hergestellt werden; man nennt sie auch hypothalamische hypophysiotrope Hormone. Sie fördern die Produktion und die Abgabe der übereinstimmenden glandotropen Hormone der Hypophyse. Die Struktur einiger dieser Stoffe konnte geklärt werden. Der Thyreotropin-RF (TRF) ist ein Tripeptid. Schally u.M. (1971) gelanges schliesslich, aus Hypothalami einen Stoff zu extrahieren, der ein Decapeptid ist und synthetisch hergestellt werden kann; er besitzt eine kombinierte Wirksamkeit: sowohl eine LRF-Aktivität (luteinizing hormone releasing factor) als auch eine FRF-Wirkung (follicle stimulating hormone releasing factor). Mit Recht kann man sich nun die Frage stellen, ob es überhaupt sinnvoll ist, einen Unterschied zwischen FRF und LRF zu machen. Es wäre durchaus denkbar, dass das Decapeptid von Schally der RF sowohl für FSH als auch für LH ist. In scheinbarem Widerspruch dazu steht die Untersuchung von Chang (1971), der ein synthetisches Tetrapeptid herstellte, das - in hohen Dosen - nur eine LRF-Aktivität auf die Rattenhypophyse ausübt; dieses Tetrapeptid kann jedoch nicht als der physiologische Stoff gewertet werden.
Fig. 2 zeigt den Zusammenhang zwischen den Östrogenen und LH einerseits und der Basaltemperatur andererseits auf. Postovulatorisch steigen die Östrogene nach dem präovulatorischen Absinken wieder zu Werten an. die meist noch höher sind als in der Proliferationsphase.
Ostrogen und LH
angeführt seien. Um die Zyklusmitte herum häufen sich die Gipfelwerte. Der östrogengipfel tritt 12-24 Stunden vor dem mittzyklischen präovulatorischen LH-* und FSH-Gipfel** auf. Beim Menschen erreichen LH und FSH ungefähr 12-24 Stunden vor der Ovulation die Spitzenwerte. Das Ansteigen der Östrogene beginnt schon 8 Tage vor der östrogenspitze und fallt danach rasch ab. Man nimmt an, dass beim Menschen der starke und plötzliche östrogenanstieg die LH- und FSH-Spitzen verursacht. Das ist der schon von Hohlweg beschriebene Effekt, eine geschlechtsspezifische weibliche Reaktion, die aller
¦ LH ** FSH
Luteinisierungshormon Follikel-stimulierendes Hormon
_
_ j —1-1-1-1-1— v/ --e 1 i 1 _ 1 1 1 ! -l 1
24 2t
Zyklustag
Figur
Der Tiefpunkt der Basaltemperatur scheint mit der LH-Spitze zusammenzufallen.
Fig. 3 illustriert das Verhältnis zwischen LH und Progesteron. Der Progesteronspiegel steigt kurz nach dem LH-Anstieg an. Etwa zur
Ovar-
morphologic
Ostrogen 17-Hydroxypro
Progesteron
Figur 1