Bővebb ismertető
In einer angesehenen amerikanischen Zeitschrift wurde aufgrund der jüngsten Statistlken vorausgesagt, dass die Nahrung des Durchschnittsamerikaners im Jahre 2000 aus Brot, Pudding und Algengerichten bestehen wird. Haustiere wird es wegen Futtermangels nur mehr im Zoo geben, der Wasserbezug wird gesetzlich geregelt sein und für den Besuch eines Naturschutzgebietes wird man lange vorher buchen müssen. Namhafte Wissenschaftler aus dem American Institute of Biological Science bestátigen diese Beurteilung der Sachlage; sie sind der Ansicht, dass, wenn die derzeitige Bevölkerungszunahme anhált, in 10 bis 15 Jahren eine Hungerkatastrophe unvorstellbaren Ausmasses die Weltbevölkerung dahinraffen wird. Der heutige Bevölkerungszuwachs hat námlich solche Formen angenommen, dass es sich als absolut unmöglich erwiesen hat, die Nahrungsmittelproduktion in gleichem Masse zu steigern. Schon 1964 wurde errechnet, dass alle vorhandenen amerikanischen Getreidevorráte zusammen, auch wenn man die Hungergebiete der Weit damit nur notdürftig beteilen würde, in zweieinhalb Monaten erschöpft sein würden. Die Tatsache, dass diese Vorráte inzwischen bereits vollstándig aufgebraucht sind, liess diese Wissenschaftler folgern, dass die einzige sich anbietende Lösung die Massenvernichtung, alsó der Atomkrieg sei. Trotzdem wollen wir - vielleicht wider besseres Wissen - hoffen, dass der menschliche Geist einen anderen Ausweg als die totale Vernichtung finden wird Möglicherweise ist das nicht vollkommen ausgeschlossen. Denn wer hátte noch vor kurzem anzunehmen gewagt, dass man an der Richtigkeit unserer Interpretation des Begriffes Schwerkraft" rütteln dürfe? Trotzdem bezweifelt heute ein hollándischer Universitátsprofessor, dass die Schwerkraft als Anziehungskraft aufzufassen ist; es handlé sich vielmehr um eine Druckkraft" durch eine den gesamten kosmischen Raum erfüllende Strahlung. Darf man daher nicht auch in anderen Fállen das schier Unmögliche erhoffen, wenn nicht einmal ein Newton unserer Ewigkeit zu trotzen vermag ? Es verwundert daher nicht, dass ein Künstler - wie der Portugiese Costa Pinheiro, über dessen Werk in diesem Heft berichtet wird - der Wirklichkeit entflieht und zur kindlich-naiven Weit zurückkehrt. Die Adligen habén in seinen Portráten das Gesicht verloren, sie sind nur noch Komposition, Farbe, Form, der Ausdruck eines unwirklichen Verlangens nach Sicherheiten, die es heute nicht mehr gibt. Aber gerade darum wirken sie vielleicht so sympathisch in einer Zeit, in der kein Platz mehr ist für einfaches, geradliniges Denken, kindliches Vertrauen und einfáltiges Hoffen.