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CD-melléklettel. Gerince hajlott. Borítói és felső lapéle elszíneződött.
Ost-West im Internet? Ist denn das Internet nicht jene neuartige Sphäre, in der unsere traditionellen Orientierungsdimensionen nicht mehr gelten? Und welchen Zusammenhang soll es zwischen der "Media Revolution" und jener seit 1989 obsoleten Trennung der Welt in Ost vs. West geben? Hinter dem auf den ersten Blick so widersprüchlichen Titel verbirgt sich ein Sammelband, der die Veranstaltungsreihe "Internationales Forum elektronischer Medien" dokumentiert, die zwischen 1993 und 1997 an der Stiftung Bauhaus in Dessau stattgefunden hat. In diesem Zusammenhang stand der Begriff "Media Revolution" nicht für die rapide globale Entwicklung des WWW, sondern für die Bedeutung der Medien, insbesondere des Fernsehens und des Internet, für die politischen Veränderungsprozesse in Osteuropa ab 1989. Davon ausgehend werden von Autoren aus verschiedenen Ländern und Kulturkreisen Fragen zu politischen, ökonomischen, technischen und ästhetischen Themen behandelt, welche insbesondere vom Internet ausgehen. So schreibt Kosovo-Netzaktivist Geert Lovink von der Agentur Bilwet über den "Krieg im Zeitalter des Internet", David Hudson darüber, wem das Netz gehört oder Ryszard Kluszczynski von "Kunst an der Schwelle eines neuen Zeitalters". Die Spektren breit, die Einsicht in einen ganz anderen Weg, das Netz zu benutzen und zu instrumentalisieren, tief, die Suche der Autoren nach Prinzipien in ihren Pionierserfahrungen inspirierend. Durch die Verschiedenheit der in diesem Buch vertretenen Autoren hinsichtlich ihrer Interessen, ihres jeweiligen kulturellen Hintergrundes und ihren verschiedenartigen Erfahrungen mit der Bedeutung elektronischer Medien für soziale Strukturen und Prozesse schafft Ost-West Internet eine eigene und neuartige Perspektive zur Betrachtung der "virtuellen Welt". --Boygar Alpaslan