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ÖSTERREICHISCHE MUSIKZEITSCHRIFT
GEGRÜNDET VON DR. PETER LAFITEf
23. JAHRGANG
JÄNNER 1968
HEFT 1
ZUM 23. JAHRGANG
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Die Österreichische Musikzeitschrift wird auch in dem eben begonnenen Jahr 1968 ihre erprobte und erfolgreiche Linie fortsetzen. Dies bedeutet, daß wir auch weiterhin einzelne Nummern im Zeichen einer geschlossenen Thematik gestalten wollen. So wird die für Juni!Juli geplante Doppelnummer der ÖMZ insofern eine einheitliche Idee verfolgen, als sie persönliche Erinnerungen prominenter Zeitgenossen an große Komponisten enthalten soll, die nicht mehr unter den Lebenden weilen. Wir haben für diesen Plan bereits die Zusage von Autoren wie Bernhard Paumgartner, Hans Erich Apostel, Egon Wellesz, Franz Strauss und Theodor W. Adorno erhalten. Das August-Heft wird, im Zusammenhang mit den Salzburger Festspielen, die Neuinszenierung des „Don Giovanni" zum Anlaß nehmen, die gesamte Thematik auf diese Oper auszurichten. Das September-Heft soll, wie schon in den letzten Jahren, wieder dem österreichischen Volkslied gewidmet sein. Ebenso wollen wir die Tradition unserer Auslands-Hefte weiter fortführen. Nachdem wir im vergangenen Jahr die Musik Polens in einem Heft zusammenfaßten, wollen wir heuer die Musik der Schweiz in ähnlicher Weise subsumieren. Geplant ist ferner eine Nummer, die vom Leiter der Sammlung alter Musikinstrumente in der Hofburg, Dr. Kurt Wegerer, betreut wird und die Geschichte der Sammlung zum Inhalt hat, somit auch gleichzeitig als Führer durch das weltberühmte Museum dienen kann.
Zwei Nummern der Musikzeitschrift werden auch heuer wieder den Publikationen der „Arbeitsgemeinschaft für musikalische Werkpraxis" an der Wiener Musikakademie zur Verfügung stehen. Ohne daß dabei ausschließlich Professoren dieser Lehranstalt zu Wort kommen müssen, wird die Thematik dieser Hefte speziell dem Zusammenhang zwischen Musikforschung und Praxis dienen. Wir wollen dabei heuer ein Heft der instrumentalen, ein anderes der vokalen Aufführungspraxis widmen.
Im Zusammenhang mit der Ende Jänner geplanten Vorstellung des ersten Bandes der neuen Schubert-Gesamtausgabe besteht die Absicht, einen Teil des Februar-Heftes für die Publikation von Schubert-Artikeln zu reservieren. Selbstverständ-
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