Bővebb ismertető
österreichische
Musilc Zeitschrift
gegründet von dr. peter lafite t jg. 36/1, jänner 1981
ZUM 36. JAHRGANG
Auch der nunmehr beginnende Jahrgang der Osterreichischen Musikzeitschrift wird nach bewährtem Konzept gestaltet: Hefte, deren Inhalt auf ein bestimmtes Thema konzentriert ist, werden mit Nummern abwechseln, in denen die Beiträge autonom sind. Die damit erzielten Vorteile sind in der Verbinditng der beiden redaktionellen Vorgehen zu sehen: die themengebundenen Hefte gehen die Möglichkeiten, ein umfassendes Problem unter verschiedenen Aspekten mehrfach anzugehen, die thematisch nicht konzentrierten Hefte behandeln demgegenüber bestimmte, jeweils in einem Artikel zu umgrenzende Teilfragen. Darüber hinaus kann durch die letztgenannte Methode die Aufgabe der Zeitschrift, zu aktuellen Ereignissen auf dem Gebiet des Musiklehens oder kurzfristig eintretenden neuen Forschungsergebnissen Stellung zu beziehen, besser wahrgenommen werden.
Während das vorliegende Heft dem Typus der Artikelautonomie entspricht, werden im Jahre 1981 insgesamt sechs Nummern Beiträge zu bestimmten Themenkreisen liefern. Drei solcher Themenhefte werden in diesem Jahr wieder gemeinsam mit der Internationalen Gesellschaft für Neue Musik (IGNM) - Sektion Osterreich - gestaltet. Die im vergangenen Jahr aufgenommene Zusamrnenarbeit hat sich als für beide Seiten positiv erwiesen, die Hefte von 1980 zu „Komponieren heute - Aspekte zur Musikszene Österreichs" (2), „Musiktheater in Osterreich" (6) und „Musikanimation" (10) sind Informations- und Oriemierungshilfen, die bisher bestehende Lücken füllten und neue Impulse gaben. Weitergeführt wird diese Zusammenarbeit 1981.mit einem Heft (2), das mit den Themen ,,Arbeiterchöre und -symphonieorchester" und „Der Verein für musikalische Privataufführungen" zwei für den Beginn dieses Jahrhunderts wesentliche und typische Erscheinungsformen des Musiklebens behandelt und dazu auch eine Reihe neuer Forschungsergebnisse vorlegen kann. Das April-Heft (4) wird das Thema des (fehlenden?) Publikums für Neue Musik aufrollen, das Oktober-Heft (10) sich mit außereuropäischen Musikstilen befassen.
Vfeitere Themenhefte werden mit Ereignissen der Festspielszene in Osterreich (Wiener Festwochen. Sommerfestspiele, Steirischer Herbst) koordiniert. Die breite Fächerung des inhaltlichen Angebotes und die weitere Akzentuierung von Problemen der Ge-Zenwartsmusik wird den Lesern der ÖMZ gewiß willkommen sem und der österreichischen Musikzeitschrift die Möglichkeit bieten, irn Sinne ihrer Tradition und Aufgabenstellung zur weiteren Entwicklung des Musiklebens ih^en Beitrag zu