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OsteireícliíscheMusikzeítschiíFtGEGRÜNDET VON DR. PETER LAFITE tJG. 37/1, JÄNNER 1982ZUM NEUEN JAHRGANGDer 37. Jahrgang der Osterreichischen Musikzeitschrift setzt jene Linie des Periodi-kums fort, die vor zwei Jahren aus der Verbindung seiner musikhistorisch ausgerichteten Tendenz mit der immer deutlicher und allseits verlangten Berücksichtigung des aktuellen Musiklebens und -Schaffens resultierte. Diese Aufgabenstellung schließt die Fortsetzung der Zusammenarbeit mit den wichtigsten Institutionen der österreichischen Szene ein, wobei die entsprechenden Gesellschaften bzw. Interessenvertretungen über eigene Rubriken verfügen und die Internationale Gesellschaft für Neue Musik (IGNM) darüber hinaus an der Mitgestaltung von jeweils drei Heften im Jahr tätig ist. Diese sind heuer das Februar-Heft, das den für die neue Musik so wichtigen Umkreis der außereuropäischen Musik, vor allem in Asien und Südamerika, thematisiert, sowie die Doppelnummer für Oktober/November, die im Zusammenhang mit dem im Rahmen des Steirischen Herbstes 1982" stattfindenden Weltmusikfest der IGNM in Graz stehen wird.Während die vorliegende Januar-Nummer aus Anlaß der bevorstehenden Kollaudie-rung der renovierten Konzerthaus-Orgel - der größten Österreichs - ihren Inhalt zum größten Teil den mit der ,,Königin der Instrumente" verbundenen Fragen widmet, wird sich die Ausgabe für März und April (Nr. 3/4) selbstverständlich mit Joseph Haydn befassen, dessen 2Í0. Geburtstag in diesen Zeitraum fällt. Wir haben Zusagen zur Mitarbeit von so hervorragenden Musikforschern wie Eva Badura-Skoda, Georg Feder, Gernot Gruber, H. C. Robbins Landon, Wolf Rosenberg und Laszlo Somfai erhalten. Diese Doppelnummer wird es unternehmen, möglichst viele Aspekte von Haydns Schaffen im Lichte jüngster wissenschaftlicher Erkenntnisse zu berühren. Die Mai-Nummer wird mit den Wiener Festwochen im Zusammenhang stehen.Im Juni wird zweier wichtiger Zentenare gedacht: der vor hundert Jahren erfolgten ersten Aufführung von Wagners ,,Parsifal" und des 100. Geburtstages von Igor Strawinsky. Für den September bereiten wir anläßlich des Amtsantrittes des neuen Wiener Operndirektors Lorin Maazel ein Heft vor, das sich mit den künstlerischen und organisatorischen Problemen des Institutes befassen wird. Die anderen Nummern werden ohne Fixierung auf ein einheitliches Thema gestaltet werden.Die OMZ hofft, mit diesem Programm auch weiterhin das Interesse ihrer Leser zu verdienen und ihnen neuen Anreiz zu bieten.Die Herausgeber