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Riesengroß loderten die Flammen des gewaltigen Feuers, das die Höhlenbewohner von Trista zum Wärmen angezündet hatten, in den rabenschwarzen Himmel. Ringsum standen vierkantige Blöcke aus Stein. Einer der steinernen Sessel, auf dem ein stark gebauter, vollbärtiger Mann saß, war besonders schön geformt. Er sah aus wie der Thron der Könige einige Jahrhunderte später. „Kommt alle her und feiert mit mir!", brüllte der bärtige Mann namens Heimo der Menschenmenge zu. „Es wird nicht mehr lange dauern und meine Frau wird mir meinen ersten Sohn gebären."
Durcheinander redend setzten sich alle hin. „Wie willst du denn wissen, dass es ein Sohn wird?", rief Doras neugierig. „Das kann ich dir erklären", erhielt er prompt die Antwort. „Unser Zauberer Majästino hat seine rauchgeweihten Murmeltierzähne im hölzernen Zauberbecher durcheinander geschüttelt und diese auf dem steinernen Altar entleert. Dabei haben fünf der sieben Murmeltierzähne in Richtung Norden gezeigt. Das bedeutet, dass es ein Junge werden muss." - „Wenn das so ist", sagte Doras, „holt aus meiner Getränkehöhle frisch gestampften Wein und lasst uns feiern!" Schon einige Zeit später hüpften alle tanzend und singend um das große Feuer. „Ach, wann ist es denn endlich so weit?", dachte Heimo schon halb verzweifelt. Abwesend saß das Oberhaupt der Tristaner auf seinem Thron. „Wenn Majästino nicht recht hat und es wird ein Mädchen? Was dann? Das ganze Volk würde mich verspotten. Das wäre ein Fressen für meine Gegner. Aber was soll das ganze Nachdenken? Hauptsache, das Kind kommt gesund zur Welt." So grübelte Heimo, einen großen Schluck vom guten
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