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ERSTES BUCHTT7er unter euch noch unvertraut der Kunst zu lieben, VV Lausch' meinem Lied! Er wird in der Liebe gelehrt. Kunst hált beim Fahren die Zügel, Kunst spannt das Segel, Alsó leite und fiihr' auch in der Liebe die Kunst! Du, Automedon, Herr über Wagen und Pferde, Thyphis, der einst du nach Argos lenktest die Flotté, Bin euer Gesell! Denn Venus vertraute mir Amor Dem Kind zu gebieten, wie ihr dem Röfi und dem Kiel. Wie euch eure Kunst, bringe mein Können mir Ruhm! Keck wird Amor, der Bursche, sich gegen mich stráuben. Doch ein Kind ist er nur und Kinder bándigt ein Lied. Záhmte mit Saitenspiel nicht Chiron den wilden Achilles, Der bald die Gefáhrten erschreckte, bald furchtbar den Feind? Sanftmut wufite das ungebárdige Kind so zu fassen, Dafi beide Hánde es aufhob zum scheltenden Altén, Jene Hánde, die Hektor so unerbittlich bedrángten. Wie Chiron den kleinen Achill, so lehr' idi Amor den Knaben. Wilde Rangén sind beide, von Göttinnen beide geboren. Doch der kráftigste Stier beugt seinen Nacken im Joch, Jagende Rosse hören auf Zuruf und Peitsche. Amor, so záhme ich dich, ob auch dein Pfeil mich verwundet, Ob du Schelm, mich zu schrecken, die Fackel auch schwingst.