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über dieses Buch
Dieses Buch behandelt alle wildlebenden Säugetiere Europas westlich der UdSSR, inklusive Irlands und Spitzbergens. Eingeschlossen sind marine Säugetierarten, die im Nordatlantik nördlich des 35. Breitengrades vorkommen. Außer den wirklich ursprünglichen Elementen der europäischen Säugetierfauna wurden auch Arten folgender Kategorien mitaufgenommen:
• wandernde Fledermäuse und Wale, die den europäischen Raum nur gelegentlich und unregelmäßig aufsuchen,
Arten, die absichtlich oder unabsichtlich aus anderen geographischen Regionen eingeführt wurden, sich aber in Form freilebender Populationen etabliert haben,
• verwilderte Haustiere, die unter natürHchen Auslesebedingungen leben und sich ohne züchterischen oder sonstigen Einfluß des Menschen regelmäßig fortpflanzen,
einige Haustierformen, die in halbverwildertem Zustand unter teilweisem menschlichen Einfluß leben und ursprüngliche, d.h. der Wildform noch weitgehend ähnliche Rassen darstellen.
Ausgestorbene Arten wurden nicht berücksichtigt. 184 Arten werden in Farbe abgebildet, 5 weitere in Schwarzweißzeichnungen im fortlaufenden Text dargestellt. Bei Arten, die im Text behandelt werden, aber nicht abgebildet sind, handelt es sich um solche, die einer anderen, abgebildeten Art so ähnlich sind, daß eine Unterscheidung nach äußeren Merkmalen nicht möglich ist; auf andere Unterscheidungsmöglichkeiten, z. B. Schädelcharak-teristika, wird jedoch im Text hingewiesen. Durch Vergleich mit den Farbabbildungen und Zurateziehen des Textes dürfte sich jedes europäische Säugetier, von dem eine Sichtbeobachtung in der Natur gelingt oder das man verendet vorfindet, bestimmen lassen.
Farbe, Zeichnung und Muster variieren bei verschiedenen Individuen einer Art oft beträchtlich. Einige dieser Varianten, wenngleich nicht alle, sind dargestellt, vor allem, wenn auffällige Färbungsunterschiede zwischen den Geschlechtern, zwischen Winter- und Sommerbehaarung oder zwischen Jungtieren und Erwachsenen bestehen.
Fußspuren und Losung können nach den Abbildungen der Seiten 102-111 identifiziert werden, die Bestimmung nach Schädelmerkmalen kann - zumindest bis zur Familien- oder Gattungszugehörigkeit - nach den Hinweisen der Seiten 112-117 erfolgen.
Die geographische Verbreitung der in Farbe abgebildeten Arten innerhalb der Grenzen Europas kann den jeweiligen Verbreitungskarten entnommen werden, detailliertere Angaben, z. B. über den Verlauf von Arealgrenzen, finden sich im Text. Für die Robben wurden Wurfplätze und Bereiche, in denen sich die Tiere außerhalb der Fortpflanzungszeit aufhalten, getrennt angegeben. Bei den Walen wurde auf Verbreitungskarten verzichtet, da alle behandelten Arten auch außerhalb des europäischen Raumes vorkommen.
Bei der Interpretation der Verbreitungskarten sind die Angaben über die Lebensräume, die von den jeweiligen Arten besiedelt werden, zu beachten, da in den Karten nicht zwischen kontinuierlicher, d.h. zusammenhängender,
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