EINLEITUNG
Zum Text
Der Text befaßt sich mit den Vögeln Europas, Nordafrikas und Südwestasiens wobei der Ural, der Kaspisee und das westliche Grenzgebiet des Iran die Ostgrenze des berücksichtigten Territoriums darstellen; im Westen schließt es die Kanarischen Inseln, Madeira, die Azoren, Island und Grön-
^Di^behandelten und abgebildeten Vögel sind - soweit dies durchführbar war - in systematischer Reihenfolge nach Familien geordnet; Ausnahmen bilden seltene Irrgäste, die auf verschiedenen Tafeln zusammengefaßt wurden. Innerhalb...
EINLEITUNG
Zum Text
Der Text befaßt sich mit den Vögeln Europas, Nordafrikas und Südwestasiens wobei der Ural, der Kaspisee und das westliche Grenzgebiet des Iran die Ostgrenze des berücksichtigten Territoriums darstellen; im Westen schließt es die Kanarischen Inseln, Madeira, die Azoren, Island und Grön-
^Di^behandelten und abgebildeten Vögel sind - soweit dies durchführbar war - in systematischer Reihenfolge nach Familien geordnet; Ausnahmen bilden seltene Irrgäste, die auf verschiedenen Tafeln zusammengefaßt wurden. Innerhalb der Familien entspricht die bildliche Reihenfolge der Arten nicht in allen Fällen der systematischen, da sie auf der Notwendigkeit beruht, dem Feldbeobachter ähnlich erscheinende Arten auf der gleichen Tafel darzustellen. So gehört z. B. der Kampfläufer (8. 132) nicht in die Gruppe (Unterfamilie) der Wasserläufer, sondern in die Nähe der Strandläufer (S. 126), denen er aber im Felde keineswegs besonders ähnlich sieht.
Der Text stellt die für die Bestimmung des Vogels im Felde wichtigsten Merkmale heraus, insbesondere jene, die nicht auf den ersten Blick erkennbarsind oder die bildlich darzustellen nicht möglich ist, wie die Stimme, die Flugweise und andere Eigenarten des Verhaltens, und den Biotop. Am Ende jeder Artbeschreibung wird die ungefähre Größe des Vogels von der Schnabel- bis zur Schwanzspitze angegeben. Dabei ist zu beachten, daß ein in zusammengekauerter Haltung sitzender Vogel oft kleiner erscheint als er tatsächlich ist.
Die Stimme der Vögel ist oft eines der wichtigsten Hilfsmittel zu ihrer Bestimmung, vor allem bei im Gefieder kaum unterschiedenen Zwillingsarten wie Zilpzalp und Fitis (S. 237) oder Teich- und Sumpfrohrsänger (S. 225). Man unterscheidet Gesang und Rufe. Der Gesang, der bei den meisten Vogelarten des hier behandelten Gebiets und anderer gemäßigter Zonen die Funktion hat, eventuellen Rivalen den Besitz eines Brutreviers durch das singende Männchen anzuzeigen und den Weibchen das Revier anzubieten, ist naturgemäß in der Regel nur in der Brutzeit zu hören, doch gibt es auch Vögel, deren Gesang auch im Herbst oder Winter erklingt (z. B. Rotkehlchen, Zaunkönig). Die je nach dem Anlaß sehr vielfältigen, aber meist kennzeichnenden Rufe der Vögel hingegen sind im allgemeinen zu allen Jahreszeiten zu hören. Nur wenige Vögel sind außerhalb der Brutzeit schweigsam.
Der Biotop, d. h. der Lebensraum, in dem sich Nahrungssuche, Rast und Fortpflanzung des Vogels abspielen, kann ebenfalls in vielen Fällen eine wichtige Hilfe für die Artbestimmung sein. Zur Brutzeit bewohnen die meisten Vogelarten nämlich einen ganz bestimmten Biotop, und nur nach der Brutzeit besuchen sie beim Umherstreifen oder auf dem Zuge auch andere Lebensräume. Siehe auch S. 18.
So wird ein Vogel gemessen (Rotl
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