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ParmaEine Stadt im Schatten ihrer Baudenkmäler der Romanik, Renaissance und Neoklassik, reich an Zeugen stolzer Vergangenheit einer Metropole, berühmt durch ihre Söhne und die Künstler, welche im Bannkreis ihrer Mauern wirkten Ante-lami, Fra Salimbene, Correggio, Parmigianino, Bodoni, Verdi, Toscanini , eine Stadt, die Dichter und Schriftsteller zu höchsten Leistungen inspirierte, darunter allen voran Stendhal, dessen Chartreuse mit jedem Satz das alte Parma heraufbeschwört, eine auch heute noch unvermindert rege Kulturstätte mit altehrwürdiger Universität, Konservatorium, Institutionen, reich an fortlebender Tradition und alter, einst auf ganz Europa ausstrahlender, von den Dynastien der Farnese und Bourbonén getragener Kultur, deren letzte Mittlerin Marie Luise von Österreich, die frühere Kaiserin von Frankreich, war. Diese an Geschichte, Kunst und auch an zeitgenössichem Kulturschaffen so reiche Stadt blickt auf 21 Jahrhunderte stolzer Vergangenheit zurück: Im Jahre 183 v. Chr. wurde hie, im Herzen einer weiten, fruchtbaren Ebene, am Kreuzungspunkt wichtiger Verkehrswege, eine römische Kolonie errichtet.Möglicherweise reichen die ersten Anfänge noch weiter zurück und verlieren sich im Dunkel der Zeiten, im Reich der Sage. Die im Museum für Altertumskunde ausgestellten, frühgeschichtlichen Bodenfunde bezeugen Siedlungsspuren aus der Bronzezeit. Die damalige Urbevölkerung hauste in Pfahlbauten und wurde zuerst von den Etruskern und dann von den Galliern unterworfen, als diese Völker sich den Besitz der kleinen Siedlung zu sichern beschlossen.Die mit Privilegien ausgestattete Kolonie wurde unter Cäsar Julia und unter Oktavian Augusta genannt. Im Jahre 328 bekehrte sich die Bevölkerung unter Kaiser Konstantin zum4 fliegeraufnahme des alten stadtkerns